Reimar Paul 25.05.2011 / Inland

Falsch verbunden

Der AStA der Uni Göttingen schaltet ein Beratungstelefon für aussteigewillige Burschenschaftler

Rund 50 studentische Verbindungen tummeln sich in der niedersächsischen Universitätsstadt Göttingen. Das Spektrum reicht dabei von Sängerschaften und Turnbünden über katholische Verbindungshäuser bis zu farbentragenden und schlagenden Burschenschaften, bei denen der Zweikampf mit scharfen Klingen und der Schmiss im Gesicht zum Aufnahmeritual gehören. Politisch stehen viele Verbindungen weit rechts, mindestens zwei verortet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) sogar in der rechtsextremen Szene mit Verbindungen zur NPD.

* Ungewöhnlich für das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz: ein Hotel in Plattenbauweise in Trier. Im Eilverfahren hatte das OVG Ende 2010 den Weg für die Einführung der Kulturförderabgabe in Trier freigemacht. Sollte sich nun die Rechtswidrigkeit herausstellen, müssten die Beträge erstattet werden. ND-

Die Studentenverbindungen sind im Göttinger Stadtbild durch samstägliche Saufgelage oder sonntägliche Marschformationen zum Frühschoppen in vollem Wichs durchaus präsent. Gleichwohl, konstatiert der AStA, weiß die Öffentlichkeit nur wenig über den Alltag des korporierten Zusammenlebens und dessen mögliche Konsequenzen. »Elitärer Leistungsdruck, Homophobie, ein antiquiertes Rollenverständnis in Partnerschaften, ausschweifender Alkoholkonsum und Rituale der Unterordnung hätten für einzelne Mitglieder der Verbindungen häufig psychische und physische Belastungen zur Folge«, sagt Patrick Michaelis, Öffentlichkeitsreferent des AStA.

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