Roland Etzel 25.05.2011 / Kultur

»Keine Wahl«

Tahat Ben Jelloun: »Arabischer Frühling«

Allah ist groß – was zählt da das Wort eines Schriftstellers? Ist es wirklich dessen Berufung, den Helden wie den Schurken der arabischen Revolutionen noch während ihres aktuellen Werkelns am Lauf der Geschichte seine Meinung zuzumuten? Sind Schriftsteller mehr als die Rufer in der Wüste, gar nur die bellenden Hunde, während die Karawane weiterzieht? In frühzeitiger Wortmeldung lauert Gefahr. Der »Falsche« könnte geschichtlich obsiegen, und die Revolution, die man für erfolgreich und abgeschlossen pries, wird vielleicht beides nicht sein ...

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