Detlef Uhlig 06.06.2011 / Inland

»Vereinzelte Provokationsgewinne«

Eine Studie seziert die Praxis der rechtsextremen NPD in der sächsischen Landeshauptstadt

Wissenschaftler der Universität Bielefeld legen erstmals eine detaillierte Studie zu den rechtsextremen Strukturen in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden vor. Es gelang, ein umfassendes Bild vom Innenleben der Dresdner NPD zu zeichnen – schmeichelhaft für die Kameraden fällt es nicht aus.

Bedurfte es noch eines wissenschaftlichen Beweises, dass die Stadt Dresden ein nicht zu unterschätzendes Problem mit rechtsextremen Strukturen und Einstellungen in Teilen der Bevölkerung hat, dann haben Forscher des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld diesen nun geliefert. Doch um ein Ergebnis gleich vorwegzunehmen: Wo es »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« gibt – wie es der Leiter der Studie, Professor Wilhelm Heitmeyer, ausdrückt –, gibt es oft auch das entsprechende zivilgesellschaftliche Gegengewicht.

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