Hendrik Lasch, Magdeburg 17.06.2011 / Inland

Bullerjahn lenkt bei Privatisierung ein

Blessuren in Sachsen-Anhalts SPD bleiben

Nach heftigem parteiinternen Streit um die Privatisierung der Uni-Kliniken hat Sachsen-Anhalts SPD-Finanzminister Jens Bullerjahn eingelenkt. Der SPD dürfte der Krach dennoch weiter in den Knochen stecken.

Die SPD-Genossen in Sachsen-Anhalt dürften ein Gefühl von Déjà-vu gehabt haben, als am Mittwoch bekannt wurde, dass Finanzminister Jens Bullerjahn erbost das Ministerium verlassen hatte und zum Nachdenken in seinen Heimatort Ahlsdorf gefahren war. Vor Jahren raste der damalige Innenminister Manfred Püchel wegen parteiinternen Streits um ein Polizeigesetz nach Hause und holzte Obstbäume um. Über den Zustand der Bäume bei Bullerjahn war gestern nichts bekannt. Tatsache ist aber, dass er nach dem Nachdenken im Zoff um die Privatisierung der Unikliniken einlenkte: Wenn seine Partei nicht mitspiele, sagte er dem MDR, sei er »klug genug, die Pläne auch nicht weiter zu verfolgen«.

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