Anke Stefan, Athen 06.07.2011 / Ausland

Scharfe Kritik an Athens Blockade

Pressekonferenz zu Chancen der Gaza-Flotte

»Das Angebot von Giorgos Papandreou, die griechische Regierung könne die Hilfsgüter nach Gaza bringen, bedeutet vor allem eines, die Legalisierung des Embargos Israels gegenüber Gaza.« Das erklärte Tassos Kourakis, Vizepräsident des griechischen Parlamentes und Abgeordneter der Linksallianz SYRIZA, am Montag auf einer Pressekonferenz der griechischen Mitorganisatoren der Freedom Flottille II in Athen.

Die Entscheidung des griechischen Ministerpräsidenten, das Embargo in die Hoheitsgewässer Griechenlands zu verlegen, spiegele jedoch keinesfalls die Haltung des griechischen gegenüber dem palästinensischen Volk wider, erklärte Kourakis. Sein Fraktionskollege Thodoris Dritsas sagte, er hätte nie geglaubt, dass die griechische Regierung so weit gehen würde. Als langjähriger Sprecher der Fraktion stünde er seit Jahren in Kontakt mit den jeweiligen Außenministern der griechischen Regierung. Dabei hätten alle, egal ob der PASOK oder der Nea Dimokratia angehörig, immer klar bestätigt, dass es sich bei der Initiative, die Blockade auf dem Seeweg zu brechen, um ein legales und unterstützenswertes Unternehmen handele, »auch wenn man aus Gründen des diplomatischen Gleichgewichts nicht offensiv auftreten konnte«. Auch heute könne die Regierung kein Argument vorbringen, nach dem die Flottille illegal wäre, so Dritsas.

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