Elisabeth Schroedter 08.07.2011 / Ausland

Die griechische Krise braucht Solidarität

Brüsseler Spitzen

Die Autorin ist Abgeordnete des Europaparlaments (Grüne) und unter anderem Vizepräsidentin des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten.

Wegen der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise ist Griechenland seit geraumer Zeit nicht mehr in der Lage, den nationalen Eigenanteil aufzubringen, um Zugang zu europäischen Geldern aus den Strukturfonds zu haben. Jedes Land, das seine Projekte zur regionalen Entwicklung mit EU-Strukturfonds fördern will, muss einen Eigenanteil, die sogenannte Kofinanzierung, erbringen. Denn die EU übernimmt nicht allein die nationale Verantwortung, Regionen mit Entwicklungsschwierigkeiten zu unterstützen, sondern zeigt durch die Übernahme eines Anteils ihre Solidarität mit solchen Regionen. Die Kofinanzierung kann vom Staat, von den Kommunen oder auch aus der Privatwirtschaft kommen. Für Griechenland sind reale Investitionen ein wichtiger Motor, um die wirtschaftliche Entwicklung wieder in Gang zu bringen. Der Einsatz der Europäischen Strukturfonds dafür wäre eine der effektivsten Maßnahmen, um Griechenland aus der Krise herauszuhelfen.

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