Heidrun Böger 08.07.2011 / Bewegung

Weitere Wege oder Abfindung?

Telekom errichtet neues Service Center in Leipzig und schließt in Gera und Halle / Kritik von ver.di und Beschäftigten

Ein modernes Service-Center gleich am Leipziger Hauptbahnhof hat die Deutsche Telekom am Montag eröffnet. Das Vorhaben gehört zu einem deutschlandweiten Konsolidierungskonzept, das die Reduzierung der ehemals 83 Standorte auf dann 33 vorsieht. Die Konzernführung verspricht hier in der Brandenburger Straße moderne Arbeitsplätze für 900 Beschäftigte. Man könne einen besseren Service anbieten und vor allem die Arbeitsplätze erhalten. Doch bei den Betroffenen gibt es nicht nur Begeisterung. Auch die Gewerkschaft äußert Kritik.

Die Telekom betreibt seit Montag in Leipzig auf einer Fläche von 8600 Quadratmetern ihr bundesweit zweitgrößtes Service-Center. Wer einen Telefonanschluss anmeldet oder Fragen zur Rechnung hat, hat künftig relativ oft einen Mitarbeiter in Leipzig am Telefon. Die Telekom will laut Aussage von Gero Niemeyer, Geschäftsführer der Telekom Kundenservice GmbH, »den Service weiter verbessern.« Man biete optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Arbeitsplätze in der Region würden gehalten und sogar neue hinzukommen. In Leipzig sind 500 Angestellte der Telekom betroffen, die von verschiedenen Standorten aus in die neue viergeschossige Zentrale umziehen.

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