Fabian Lambeck 11.07.2011 / Inland

Die vergessene Generation

Wendekinder der DDR entdecken sich selbst

Die Kindheit in der DDR verbracht und die Jugend in der Bundesrepublik: Am Wochenende trafen sich die Wendekinder der Jahrgänge 1975 bis 1985 auf der Konferenz »3te Generation Ostdeutschland«. Gemeinsam suchten die 130 Teilnehmer nach so etwas wie einer Identität.

Spielten bislang in der Forschung keine Rolle: Jene Jungen Pioniere, die die Wende als Kinder erlebten und sich oft ohne Hilfe ihrer verunsicherten Eltern im neuen System zurechtfinden mussten.

Was tun, wenn das Land, in dem man seine Kindheit verbracht hat, nicht mehr existiert? Was tun, wenn man Kindheit und Jugend in zwei grundverschiedenen Systemen verbracht hat und sich weder Historiker noch Soziologen dafür interessieren? Ganz einfach: Man organisiert einen Kongress und lädt Betroffene zum Erfahrungsaustausch ein. Auch um zu sehen, was geblieben ist von jener DDR, der man seine frühkindliche Sozialisation verdankt. Am Wochenende kamen in Berlin erstmals Angehörige jener »3ten Generation Ostdeutschland« zusammen. Die dritte Generation – das sind die DDR-Jahrgänge 1975 bis 1985. Die ältesten waren beim Mauerfall 14, die jüngsten gerade einmal 4 Jahre alt.

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