Anna Maldini 20.07.2011 / Bewegung

Die verwundete Stadt

Vor zehn Jahren wurde beim G8-Gipfel in Genua der Demonstrant Carlo Giuliani erschossen

Wenn man an den G8-Gipfel 2001 in Genua denkt, weiß kaum jemand mehr, was damals von den Staats- und Regierungschefs beschlossen wurde. Aber fast jeder hat die Bilder von Carlo Giuliani vor Augen, der tot auf dem Asphalt der Piazza Alimonda liegt – tot, weil der Polizist Mario Placanica auf ihn geschossen hat.

»Genua ist eine verwundete Stadt«, sagt Marta Vincenzi, Bürgermeisterin der Hafenstadt. Den zehnten Todestag von Carlo Giuliani will sie »vereint« begehen. »Wir hoffen«, sagt die Frau, die damals selbst an einem der großen Protestzüge gegen den G8-Gipfel teilgenommen hat, »dass wir gerade in Genua wieder über Frieden und Solidarität reden können, wie wir es damals begonnen haben.« Sie ist überzeugt: Damit das möglich wird, muss die Politik Verantwortung übernehmen.

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