Seit letztem Monat gibt es das Internetportal lebensmittelklarheit.de. Dort können Verbraucher Produkte melden, über die sie sich beschweren wollen. Wird der Konsument beim Kauf eines Produktes bewusst getäuscht – etwa durch falsche Angaben auf der Packung – werden nach einer Prüfung durch die Verbraucherzentrale Marken und Unternehmen öffentlich benannt. Ziel des Portals ist es nach eigener Darstellung, getäuschten Verbrauchern Informationen zur Produktkennzeichnung zu geben und Fragen zu Lebensmittelprodukten zu beantworten. Umgesetzt wird es von der Verbraucherzentrale Hessen und dem Verbraucherzentrale Bundesverband. Lebensmittelklarheit.de wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziert.
Bis zu 100 000 gleichzeitige Zugriffe, rund 20 Millionen Seitenaufrufe in den ersten Tagen, über 2500 Verbraucheranfragen: Diese beeindruckenden Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Es ist höchste Zeit für mehr Klarheit, für mehr Wahrheit bei Lebensmitteln. Denn die Deutschen sind verunsichert. Was habe ich auf meiner Pizza – echten Käse oder ein billiges Imitat? Beiße ich gerade in ein nat... Mehr ...
Das Portal lebensmittelklarheit.de, das Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) ins Leben gerufen hat, scheint ein Erfolg zu werden. Die Seite konnte in den ersten Tagen den Ansturm nicht bewältigen und hat – nach eigenen Angaben – bisher über 2500 Beschwerden erhalten. Auf den ersten Blick also ein großer Schritt in Sachen Verbraucherschutz. Doch Skepsis ist angebracht. Frau Aig... Mehr ...
eine Nebelbombe als auch eine Blendgranate
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
Sind Frauen die besseren Politiker?
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