Karin Leukefeld 19.08.2011 / Ausland

Tummelplatz für Geheimoperationen

Für die gezielten Tötungen in Syrien kommen nicht allein die Sicherheitskräfte in Frage

Dschisr al-Schughur, Hama, Homs, Deir El-Zor, Latakia – das sind syrische Städte, in denen sich nach offizieller Darstellung »bewaffnete terroristische Gruppen« Kämpfe mit Armee und Sicherheitskräften liefern. Westliche Medien ignorieren diese Darstellung weitgehend ebenso wie Meldungen von großen Waffenfunden, die in den letzten Wochen immer wieder von Damaskus bekannt gegeben wurden.

Westliche Medien folgen fast ausschließlich Berichten von Oppositionellen, die – oft unterlegt mit Videoaufnahmen unklarer Herkunft – erklären, alle staatlichen Einsätze der syrischen Regierung richteten sich »gegen die friedliche Protestbewegung«. Tatsächlich wurden in den vergangenen Wochen Hunderte Menschen festgenommen, weil man sie zu den Organisatoren der Proteste zählte, bei ihnen Waffen vermutete oder fand. Geheimdienstkräfte bedrohen und schüchtern die Protestbewegung ein, die Zahl der gezielten Ermordungen durch Scharfschützen hat in den letzten Tagen zugenommen.

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