Anna Maldini, Rom 25.08.2011 / Wirtschaft und Umwelt

Ausstand gegen Roms Sparpaket

Opposition: Maßnahmen chaotisch und unsozial

Italiens Sparpaket ist weiterhin eine chaotische »Veranstaltung«. Während einige Maßnahmen bereits in Kraft sind, diskutiert und streitet man auch in der Regierung Silvio Berlusconis immer noch heftig über mögliche Änderungen an dem Programm. Die Demokratische Partei hat inzwischen einen Gegenvorschlag zu dem Papier vorgelegt; die Gewerkschaft CGIL kündigte einen Generalstreik an.

Susanna Camusso, Generalsekretärin der CGIL, der größten Gewerkschaft Italiens, hat keine Zweifel am Charakter des Sparpakets, das bis 2013 zum Haushaltsausgleich führen soll. Es ist nach Camussos Meinung ungerecht und ineffektiv. Deswegen hat der Arbeitnehmerverband für den ersten Dienstag im September einen achtstündigen Generalstreik beschlossen. Die CGIL kritisiert alle Maßnahmen, mit denen die Regierung unter dem Motto der »Liberalisierung« in die Vertragshoheit der Gewerkschaften eingreift. Aber auch die Tatsache, dass – wieder einmal – die größten Opfer von den Lohnabhängigen gefordert werden, während große Vermögen völlig unangetastet bleiben.

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