Martin Koch 03.09.2011 / Geschichte

Im Schatten der Weißen Rose

Wie ein Chemie-Nobelpreisträger politisch verfolgten Studenten half

Entgegen einigen heroischen Selbstdarstellungen nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Eliten der deutschen Naturwissenschaft, sofern sie nicht verfolgt wurden, mehr oder weniger mit den Nazis arrangiert. Als Beispiel sei hier der Physik-Nobelpreisträger Max Planck genannt, der bei offiziellen Anlässen schon 1933 den Hitlergruß benutzte. Viel weiter noch ging Werner Heisenberg, der ab 1942 Atomforschung für die Nazis betrieb. Ein halbes Jahr nach der Zerschlagung des Warschauer Gettos fuhr er überdies ins besetzte Polen, um dort als Gast des Generalgouverneurs Hans Frank einen für Deutsche reservierten Vortrag über die Struktur der Materie zu halten.

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