Olaf Standke 13.10.2011 / Ausland

Die Erben der »Adlerkralle«

Attentatsvorwürfe heizen die Feindschaft zwischen den USA und Iran erneut an

Den bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Iran droht nach den jüngsten Attentatsvorwürfen ein neuer Tiefpunkt.

Am 25. April 1980 sollte eine Spezialeinheit über 50 USA-Bürger in Teheran befreien. Sie waren Geiseln des Mullah-Regimes von Ajatollah Chomeini, der den Schah im Januar 1979 gestürzt hatte und am 4. November die Washingtoner Botschaft stürmen ließ, um eine Auslieferung des in die USA geflohenen Monarchen zu erzwingen. Doch die Operation »Eagle Claw« (Adlerkralle) war ein Desaster. Erst im Januar 1981 kamen die Geiseln frei. Die USA und Iran unterhalten seit damals keine diplomatischen Beziehungen mehr.

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