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13.10.2011

Schon wieder Brandsatz entdeckt

S-Bahn-Verkehr unterbrochen

Es hört nicht auf. Erneut wurde ein Brandsatz an Gleisen in Berlin gesichtet. Die Bahn beruhigt die Reisenden. Bundespolizisten kontrollieren die Gleise. Alles ist ungewiss.
Berlin (dpa/bb) - Am vierten Tag in Folge ist in Berlin ein Brandsatz an Bahngleisen entdeckt worden. Er wurde am Donnerstagvormittag zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Priesterweg bei einer Kontrolle gefunden, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Der S-Bahn-Verkehr ist unterbrochen. Laut Bahn fahren die ICE-Züge nach Leipzig planmäßig. Verspätungen gibt es allerdings weiter auf den Fernbahnstrecken nach Hamburg und Hannover und bei etlichen Regionalzügen Richtung Norden und Westen.

Am Vortag waren in der Nähe von dem Bahn-Knotenpunkt Südkreuz ebenfalls zwei Brandsätze entdeckt worden. Bahn und Bundespolizei haben ihre Kontrollen verstärkt. Sie überprüfen systematisch Bahnanlagen, seitdem am Montag Brandsätze entdeckt wurden. Die Polizei geht davon aus, dass alle Brandsätze gleichzeitig deponiert wurden und jetzt nacheinander gefunden werden.

Bisher gibt es trotz eines Bekennerschreibens einer linksextremistischen Gruppe keine konkreten Hinweise auf die Täter und ihr Umfeld. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen, weil der Verdacht der "verfassungsfeindlichen Sabotage" bestehe.

In der Politik ist ein Streit über die Gefährlichkeit der mutmaßlich linksextremen Bahn-Attentäter entbrannt. Die SPD wies Warnungen aus der Bundesregierung vor einem neuen linksextremen Terrorismus zurück.

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) warnte vor übertriebenen Reaktionen. Ein Bürgerkrieg solle nicht an die Wand gemalt werden, sagte er im RBB-Inforadio. Forderungen nach einer Aufstockung der Zahl von Polizisten wies Körting zurück. Berlin habe bereits die höchste Polizeidichte in Deutschland.

Seit Montag wurden nun mindestens 17 Brandsätze an Bahnanlagen entdeckt. Die meisten konnten unschädlich gemacht werden, zwei zündeten aber.

Die Bahn drohte mit einer Schadenersatzklage im großen Ausmaß. "Sollten die Täter ermittelt werden, strengen wir selbstverständlich Schadensersatzklagen an. Für diesen Fall gehe ich von einem Millionenbetrag aus", sagte Gerd Becht, Vorstand Konzernsicherheit der Deutschen Bahn, der "Bild"-Zeitung (Donnerstag).

Der Leiter der Konzernsicherheit der Deutschen Bahn, Gerd Neubeck, sagte dem Nachrichtensender "n-tv", für Passagiere bestehe keine Gefahr. "Unser System ist so ausgelegt, dass bei einer Unterbrechung von Signalkabeln der Verkehr einfach stehen bleibt."

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