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Streitfrage: Sollen sogenannte harte Drogen legalisiert werden?

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Auf ihrem Parteitag in Erfurt beschloss DIE LINKE unter anderem die Legalisierung bzw. die kontrollierte Abgabe sogenannter harter Drogen wie Heroin oder Kokain an Süchtige. Kurz darauf gab es Kritik von verschiedenen Seiten, auch innerhalb der Partei. Tatsächlich könnte der umstrittene Beschluss auch als Reaktion darauf verstanden werden, dass im gegenwärtigen Deutschland die Verwendung von Rauschmitteln jeder Art zum Alltag gehört. Spuren »harter« Drogen finden sich heute nicht nur auf dem Bahnhofsklo, sondern auch auf Bundestagstoiletten. Man könnte also fragen, ob es nicht an der Zeit wäre, Rauschmittelbenutzer zu entkriminalisieren und einen »aufgeklärten Konsum« zu fordern. Doch bis heute setzt man auf die Polizei und nicht auf Gesundheitspolitik.

Beiträge dieser Debatte:

  • 29.10.2011
    Von Angelika Graf:

    Eine Crackpfeife ist kein Feierabendbier!

    Angelika Graf, geb. 1947 in München, ist die Drogenbeauftragte d...

    Die Entkriminalisierung von Süchtigen ist ein richtiger Ansatz, die Legalisierung harter Drogen muss jedoch als ein verhängnisvoller und fahrlässiger Irrweg betrachtet werden. Fest steht: Eine Suchterkrankung kann nicht durch die Polizei geheilt werden. Süchtige brauchen mehr Unterstützung und Hilfsangebote, um aus der Sucht herauszukommen oder notfalls mit ihrer Sucht zu leben. Die SPD verfolgt d... Mehr ...

  • 29.10.2011
    Von Martina Bunge:

    Ein Rauschmittel ist kein Teufelszeug!

    Martina Bunge,geb. 1951 in Leipzig, ist Mitglied der Bundestagsf...

    Wer meine politische Arbeit verfolgt, weiß, dass ich zumeist mit sogenannten seriösen Themen beschäftigt bin, wie Rente oder Gesundheit, und niemand bin, der unüberlegt Positionen bezieht oder durch extreme Überzeugungen auffällt. Und nun unterschreibe ich einen Antrag, der sich langfristig für die Legalisierung von Drogen ausspricht. Das mag zunächst irritieren, aber ich habe dafür mehrere gleich... Mehr ...

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1 Kommentar zu diesem Artikel

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  • drmath, 31. Okt 2011 17:35

    Der bisherige Weg des Verbotes hat gebansu wgewirkt wire die Alkoholprohibition in den USA - es macht das organisierte Verbrechen richtig groß

    Seit der dann zurückgenommen Alkoholprohibtion in den 20igern in den USA gibt es dort das organisierte und das vermehrte nichtorganisierte Verbrechern in extrem hohem Ausmasse.

    Wenn man bedenkt, wie das Gehirn auf psychogene reagiert, ist das schlichte Verbot und die Krimialisierung eine Art: Freiwillge Masenverdummung.

    So wenig Nutzen aus derartig wirksamen Dingen zu ziehen und sie nur erlaubt der Medizin zu überlassen, ist eine Entmündigung höchsten Grades.

    Sogar Freud machte noch Kokainexperimente, das damals zu Al Capones Zeiten, frei verkäuflich war.

    Die Bilanz de bisherigen Drogen"politik"ist an Katastrophilität kaum zu überbieten, Mit richtig vielen Gefängnisjahren,Toten und viel Beschaffungskriminialität. Die auch eine
    Polizeibescaffungskriminalität ist. Hier müssen sie ausnahmsweise bitte
    ihr Gehirn einschalten. Ein mindestens Zweizüger der Konsequenzen!!!

    Hier will wirklich keine Regierung Problenme lösen oder das größte Glück der größten Zahl mehren.

    Je mehr Probleme, desto mehr Regierung!!

    • Permalink

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