Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
05.11.2011

Draußen geblieben

Kommentar von Jörg Meyer

So hatte Sigmar Gabriel sich das sicherlich nicht vorgestellt. Die Einladung an den DGB-Vorsitzenden Michael Sommer, nicht-stimmberechtigtes Mitglied im SPD-Parteivorstand zu werden, hatte dieser zunächst angenommen, dann aber nach einem Meldungswirrwarr am Freitag doch abgelehnt. Er stehe für kein Amt in der SPD zur Verfügung, erklärte Sommer klipp und klar. Für die Partei wäre Sommers Vorstandstätigkeit jedoch ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den sich laut ankündigenden Wahlkampf zur Bundestagswahl 2013 gewesen.

Erstens ist sie noch immer dabei, die Scherben der Beziehung zu den Gewerkschaften aufzukehren, die Rot-Grün und die »Agenda 2010« von Schröder, Müntefering, Steinmeier und Co. hinterlassen haben. Unter deren »Arbeitsmarktreformen« leiden heute nicht nur Niedriglöhner und Hartz-IV-Betroffene. Zweitens wäre es ein wichtiger Schritt gewesen, um Kanzlerin Merkel etwas entgegen zu setzen, die mit ihrer CDU den Sozis von Mindestlohn bis Spitzensteuersatz die Themen abknöpft. Und drittens wäre Sommer im SPD-Vorstand ein wichtiges taktisches Moment gewesen, um der LINKEN nachhaltig eins auszuwischen. Durch die Entfremdung von SPD und Gewerkschaften ist die LINKE erst so erfolgreich geworden und konnte der SPD ebenfalls Kernthemen abnehmen.

Und Michael Sommer? Ihn kann man zu seiner Entscheidung nur beglückwünschen, auch wenn er es selber wahrscheinlich nicht so sieht. Doch er hätte sich vermutlich bis zur Bundestagswahl fragen lassen müssen, ob die Unterstützung eines wahltaktischen SPD-Schachzuges der Einheitsgewerkschaft tatsächlich zum Guten gereicht.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken