Anke Stefan, Athen 08.11.2011 / Ausland

Regierungssuche kurz vorm Ziel

Konservative und Sozialisten im griechischen Kabinett

Die Bildung einer Übergangsregierung in Griechenland ging am Montag voran. Es kam es zu einem ersten telefonischen Gespräch zwischen den Chefs der beiden größten Parteien, dem Sozialisten Giorgos Papandreou und dem Konservativen Antonis Samaras.

Fieberhaft wurde auch am Montag in Athen an der Zusammenstellung der neuen Regierung gearbeitet. Bis zum späten Nachmittag jedoch war der Wunschkandidat des Noch-Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou und des Noch-Oppositionsführers Antonis Samaras nicht einmal in Athen eingetroffen: Lucas Papademos, der ehemalige Vizevorsitzende der Europäischen Zentralbank, ist die unbestrittene Nummer eins auf der Liste der Favoriten für das Amt des Premiers. Ziemlich sicher ist auch der Verbleib des amtierenden Finanzministers und Vizepremiers Evangelos Venizelos in der Regierung. Als zweiter Vizepremier wird Stavros Dimas gehandelt. Der ehemalige EU-Kommissar für Umwelt gehört der Nea Dimokratia (ND) an, ist jedoch als ein mehr an Sachfragen und weniger an Parteiinteressen orientierter Pragmatiker bekannt.

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