Ines Wallrodt 11.11.2011 / Inland

Verstärkung der Bewegung

Am Wochenende könnten »alte Hasen« und Occupy-Neulinge den Druck gemeinsam vergrößern

Bislang haben sich organisierte Strukturen bei den Bankenprotesten zurückgehalten. Jetzt rufen sie zu einem Protesttag auf. Auch der DGB macht zum ersten Mal mit.

Main-Brücke in Frankfurt am Donnerstag

Würde ein Bus voll mit DGB-Leuten bei einer Occupy-Demo aufkreuzen, wäre das dort nicht gern gesehen. Zumindest, wenn sie Fahnen dabei hätten. Beim Aktionstag am Wochenende sind sie ausdrücklich erwünscht. Denn diesmal sind es »die alten Hasen«, von denen die Initiative ausgeht. Unter dem Motto »Banken in die Schranken!« rufen Attac, Campact und die Naturfreunde Deutschland, Parteijugendverbände, Nichtregierungsorganisationen sowie Gewerkschaften dazu auf, am Sonnabend das Frankfurter Banken- und das Berliner Regierungsviertel mit Menschenketten zu umzingeln. Organisationen also, die den Unmut der jungen Occupy- und Demokratie-Bewegung teilen, aber schon seit Langem konkrete Forderungen haben. »Der Tag soll ein starkes Signal senden, wie breit die neuen Bewegungen Zustimmung erfahren und wie dringend es uns ist, das riskante Spiel in den Banktürmen und den lobbyhörigen Ministerien zu beenden«, sagt Jutta Sundermann vom Attac-Koordinierungskreis. Noch immer sehen sie keine Anzeichen dafür, dass die Regierungen bereit sind, die Spielregeln grundlegend zu ändern.

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