Ralf Hutter 19.11.2011 / Wochennd

Entschärfung von Eigentum

Die »Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit« vernetzt und fördert Projekte solidarischer Ökonomie

Alternative Nahrungsmittelversorgung: Gesunde Lebensmittel für alle. Diesen Anspruch versuchen kleine Initiativen auf verschiedene Art und Weise umzusetzen. Die vor allem in Brandenburg beheimatete »Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit« unterstützt nichtkommerzielle Landwirtschaft, bei der die Produkte kostenfrei abgegeben werden.

Es ist erst elf Uhr auf dem Karlshof bei Templin, doch für Ella und Jora ist der Arbeitstag schon beendet. »Wir haben heute 20 Bäume gepflanzt«, berichten die beiden Erstklässlerinnen der Aktiven Naturschule Templin stolz. Dass diese Zahl stark übertrieben ist, könnte an der Freude liegen, die den Beiden ihr Klassenausflug ganz offensichtlich macht. Sogar noch schöner als das Pflanzen von Bäumen und Hecken für eine Streuobstwiese war für Jora jüngst die Kartoffelernte gewesen. »Gestern war eine elfte Klasse aus Frankreich hier«, erzählt die 45-jährige Petra Hupfauer, die seit sieben Jahren auf dem Karlshof wohnt. »Zuerst waren sie ein bisschen lustlos, aber als es dunkel wurde, wollten sie die Schaufel gar nicht mehr aus der Hand legen.« Auch heute sind zwei Handvoll Externer da, die beim Pflanzen helfen. Der Karlshof ist aber nicht nur ein Ausflugsort für Naturerlebnis und Hobby-Landwirtschaft. Die Solidarität, die ihm die Freiwilligen entgegenbringen, ist hier der Leitwert.

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