Velten Schäfer 24.11.2011 / Wirtschaft und Umwelt

Unternehmenssteuer-Paradies Deutschland

Die Bundesrepublik bezieht nur fünf Prozent ihrer Steuereinkünfte von Firmen - während die soziale Schieflage weiter zunimmt

Während Europa die deutsche Wirtschaftspolitik inklusive »Schuldenbremse« übernehmen soll, eskalieren im Mutterland dieser Weisheit die Verteilungsprobleme. Der DGB fordert ein Umsteuern, kräftige Lohnerhöhungen und zahlreiche Reformen - wirkt dabei aber seltsam hilflos.

Es sind schon einige scheinbare Gewissheiten über »die Wirtschaft« ins Rutschen gekommen, seit die Krise des Finanzmarktkapitalismus die Staatenlenker vor sich hertreibt. Und Claus Matecki vom DGB-Bundesvorstand möchte ein »Märchen« mehr enttarnen - das vom Hochsteuerland Bundesrepublik. »Deutschland generiert aus der Unternehmensbesteuerung im OECD-Vergleich den geringsten Teil seines Steueraufkommens«, sagte der DGB-Vorstand am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des »Verteilungsberichts 2011« - nämlich nur 5,1 Prozent. Entgegen dem europäischen Trend ist dieser Anteil in Deutschland rückläufig.

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