Es ist immerhin so etwas wie ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Nachdem der Evangelische Diakonieverein Zehlendorf gestern bekannt gab, ab 1. Dezember das operative Geschäft der insolventen Berliner Treberhilfe zu übernehmen, können zumindest die verbliebenen 100 Beschäftigten aufatmen. Und natürlich vor allem auch die 200 bis 450 Klienten, die noch von der Treberhilfe betreut werden. Sie landen nicht auf der Straße. Zudem sollen auch die Beschäftigten nach vier Monaten ohne Lohn endlich wieder bezahlt werden.
Die sogenannte »Maserati«-Affäre um das zweifelhafte Geschäftsgebaren und den luxuriösen Lebensstil des ehemaligen Geschäftsführers der Treberhilfe, Harald Ehlert, könnte also doch noch eine unverhoffte positive Wendung nehmen.
Denn bei aller Kritik an der ehemaligen Geschäftsführung hat nie jemand bezweifelt, dass die Angestellten der Treberhilfe selbst einen sehr guten Job machen. Dass sie und die Klienten dennoch zum Opfer der Affäre wurden, war äußerst ungerecht. Schließlich hatten sie mit der Ehlert'schen Geschäftemacherei nichts zu tun. Bleibt für alle Beteiligten zu hoffen, dass das neue Unternehmen jetzt in seriöseren Händen liegt.
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2012
Preis: 14,00 €
Preis: 120,00 €
Werbung:
Werbung: