Die Historikerkommission zur Erforschung der BND-Geschichte zeigt sich betroffen. Man hat ihr ein Gutteil der Arbeitsgrundlage entzogen. Und zwar bereits 2007. Damals hatte der Geheimdienst einen Teil seiner ihn selbst belastenden Akten entsorgt. Betroffen sind etwa 250 Personalakten, unter anderem von Mitarbeitern, die während der Nazizeit wichtige Positionen bekleideten.
Der Sprecher des Gremiums, der Dresdner Professor für Zeitgeschichte, Klaus-Dietmar Henke, meint, der BND habe nicht gezielt alle Akten von NS-Belasteten vernichtet. Das zu glauben fällt schwer, denn die Tatsache, die vom BND bestätigt wurde, reiht sich ein in weitere Vernichtungsorgien. So enthalten noch vorhandene Dossiers - beispielsweise die über den Organisator der Judenvernichtung Adolf Eichmann, seinen Stellvertreter Alois Brunner, den Erfinder der sogenannten Gaswagen Walter Rauff und andere - zumeist nur relativ belanglose Dokumente. »Regelmäßig«, so empört sich Jan Korte (LINKE), »sind Akten von NS-Tätern, für die sich Wissenschaftler oder Journalisten interessieren, entweder unauffindbar oder bedauerlicherweise vernichtet worden.« Der Bundestagsabgeordnete, der seit Jahren um die Herausgabe von BND-Naziakten kämpft, hält die Rechtfertigungsversuche des Dienstes, wonach es sich um »nicht archivwürdige« Dokumente gehandelt hätte, für eine »unglaubliche Frechheit«. Im Sommer hatte die LINKE im Bundestag einen Antrag (171556) zur Offenlegung aller BND-Akten zum Thema NS-Vergangenheit eingebracht.
Der Geheimdienst versicherte gestern, es werde versucht, den Informationsverlust zu den betreffenden Personen so weit wie möglich zu minimieren. Nur zu, die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Historikerkommission könnte Personal einstellen und den im Kanzleramt vorhandenen Aktenbestand sichten. So nicht auch geschreddert wurde, sollte sich vor allem im Zeitraum, in dem Adenauers Kanzleramtschef Globke herrschte, einiges finden lassen.
Zusätzlich könnte man in Washington nachforschen. US-Geheimdienste - vor allem die CIA - , die nach dem Krieg Auftraggeber der Organisation Gehlen, dem späteren BND, waren, haben viele Dokumente kopiert und 2005 zahlreiche über die »BND-Nazis« ans National Security Archiv (NSA) abgegeben. Überdies wäre die Bundesregierung gut beraten, wenn sie das Bundesamt für Verfassungsschutz vor ähnlichen Vernichtungsversuchen schützte.
Die Enttarnung des Zwickauer Nazitrios rückt den Kampf gegen rechts wieder in den Mittelpunkt der Debatte. Die Politik erschwert die Arbeit der Initiativen gegen Rechtsextremismus, denn die Projekte haben mit Mittelkürzungen und der Extremismusklausel zu kämpfen. Die Diskussion über ein Verbot der NPD ist in Fahrt - das Verfahren jedoch noch lange nicht in Sicht.
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endlich mal ein thema wo ich mich richtig auslassen kann.richtig der bnd wurde von der cia über gehlen aufgebaut.herr gehlen nahm damals 3000 ehemalige nazigrössen mit in seinem pullachbunker.und jetzt sollen die mit ihrem verfasungsschutz die braune suppe aufarbeiten grins.ich denke wenn man die v leute abzieht dann braucht man die npd nicht zuverbieten,da es nix mehr zu verbieten gibt grins.dac keiner mehr da von der braunen suppe.oh oh wo geht das br..... schiff deutschland hin .
Wie grotesk, der Bundesinnenmister heuchelt der Öffentlichkeit brutalst möglichste Aufklärung in Sachen Ausländermorde , aber wie es in seinem Schatten ausschaut, möchte er gar nicht wissen. Alles was der "rechts" Politik Schaden zufügen könnte, wird vernichtet. Hitler war, Göbbels auch, Eichmann und Gehlen wurden für diese Republik salonfähig gemacht. Deutschland erwache nicht, lass doch die Nazis sich auf den Straßen Ostdeutschlands austoben, so haben Bundesdeutsche Geheimdienstler wenigstens eine von der Polizei bewachte Spielwiese, niemand von ihnen muss den gemeinen Straßenpöbel fürchten! Wenn erst einmal der neue Bundesdeutsche Geheimdienstbunker in Berlin fertig gebaut ist, werden die Schredder der neusten Generation angeworfen und aus den vermeintlich fehlenden NS Akten Pappkartons hergestellt, Hitler ließ auch aus Judenhaar Fußmatten herstellen. Ein Schelm wer er, würde er ein Zusammenhang herstellen. Geheimdienste mit dem gut bezahlten Mitarbeiterstamm dienten immer der Machterhaltung und in dieser Republik immer den Faschisten, freiheitliche Demokraten sind diesen Dunkelmännern zuwider, um nicht zu sagen gefährlich. Unheilbare NAZI-Größen galten dem BND und Staatsschutz als sehr willkommen, ihre Erfahrungen galten als beispiellos gut. Wie lange dürfen diese rechts populistischen Machenschaften der Geheimdienstler noch auf vermeintlich linke Politiker (GRÜNE, SPD-ler, LINKE und Gewerkschaftler) ausgeweitet werden. Lieber Herr Bundesinnenminister, fehlt ihnen das rechte Glas in ihrer CSU Brille? Demokratische Politik stelle ich mir für dieses Land anders vor, Blockwarte, V-Leute und Denunzianten sind nicht mehr zeitgemäß, sie tragen nicht die Grundzüge dieser Verfassung, sie dienen dem Totalitären und dem ungehemmten Turbo-Kapitalismus und seinem Größenwahn.
die sich auch mit sowas befasst haben. Der Rest hat ja, wie bekannt, die Fläche abgedeckt und/oder gefoltert.
Gilt für die erstgenannten auch das Stasi-Unterlagengesetz? Man könnte ja mal dort nachlesen. Bei Jahns haben sie ja jetzt immer weniger zu tun.
bei *www.mfs-insider.de". Rubrik *Grunddaten, Strukturen, Gründungspersonal".
Werden sie wohl erst die Löschtaste drücken und dann die Festplatte runterkauen.
Sie haben auch die Akten der bundesdeutschen Kommunistenverfolgung geschreddert. In der JVA Wolfenbüttel (Gedenkstätte Natzi-Justiz) wurden aber auch Akten vor der Vernichtung bewahrt. Es ist alles in allem ein Schweinestaat.
Nun mal nicht ausfällig werden!
Wir leben in einem freiheitlich-demokratischen RECHTSstaat, in dem fast alle NAZIS nach dem 8.5.1945 auf Grund ihrer 12-jährigen Widerstandstätigkeit gegen den Faschismus, ähhh besser: Nationalsozialismus, als DEMOKRATEN neugeboren wurden und diesen Staat mit großem deutschem Fleiß aufbauten! Haben sie ja vorher schon 12 Jahre gelernt.
Irgendwie hatte Honni doch Recht mit dem antifaschistischen Schutzwall... ;-))
Ich warte eigentlich nur auf die Meldung: Die Schtasi war es!
Aber viel erschreckender ist es, dass die Nazis in Dortmund unter einem SPD-Bürgermeister und seiner Polizei seit Jahren tun und lassen können, was sie wollen. Dort sollte Herr Gabriel mal vorbeischaun.
Sie stand nimmer bereit , wenn das Vaterland rief. Die Ermordung Luxemburgs und Liebknechts warauch eine direkte Folge des Ebert-Groener-Pakts.
Und erwacht da eben nicht gerade ein Großdeutschland, das mit Euros schießt?
Aktuelle Ausgabe: 23.05.2012
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