Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Christin Odoj
01.12.2011

Alles raus beim Pressestrand

Bar muss dem Neubau des Bundesbildungsministeriums weichen

a69ae0cb01f6eaf7ba8941cc8cea2cb0.jpg
Hat der auch wirklich Krallen? Bei der Versteigerung des Bundespressestrand-Inventars kam auch der Bundesadler unter den Hammer.

»Wieso will die denn keiner haben?« Der Auktionsleiter im Zelt am Bundespressestrand wird ungeduldig. Objekt Nummer 18, eine Verkaufshütte aus Bambus, inklusive Holztresen, droht zum Ladenhüter zu werden. Lange herrscht Stille im Pavillon, dann geht doch noch ein Kärtchen mit der Bieternummer 73 nach oben, und die Hütte ist für 140 Euro verkauft.

Die Bambusbude ist eines von über 300 Objekten, die gestern beim großen Ausverkauf am Bundespressestrand unter den Hammer kamen. Neun Jahre lang war die Bar ein beliebter Treff mitten im Regierungsviertel, jetzt wird sie den Bauplänen für das neue Bildungsministerium weichen. Ein neuer Standort ist laut Barchefin Johanna Ismayr bisher nicht gefunden. Bis Mitte Dezember läuft noch die Gnadenfrist, dann muss das gesamte Areal samt der riesigen Zeltkonstruktion geräumt sein. Letztere ging als vermeintliches Schnäppchen an die Betreiber der Volleyballanlage »BeachMitte« am Nordbahnhof. 20 000 Euro hatte Geschäftsführer Stephan Eckardt geboten, der zuvor schon 400 Euro für 10 000 Plastikbecher ausgab. Den Zuschlag für das Zelt bekam er aber nur unter Vorbehalt. »Das Ding geht niemals für 20 000 Euro weg, das klären wir noch«, wiegelte Ismayr später ab. 30 000 Euro war das Mindestgebot.

Kuriosestes Stück auf der Liste: der »Deko-Bundesadler«, ein Original aus dem Bundestag. Für 120 Euro geht er von Berlin nach Baden-Württemberg, um dort künftig an der Außenfassade eines Einfamilienhauses zu prangen, wie der Käufer mit der Nummer 55 erzählt.

Am 15. Dezember wird die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) das Grundstück an das Baukonsortium »BAM Deutschland« und »Amber GmbH« übergeben. Die BImA entscheidet dann auch, ob die auf dem Areal campierende Occupy-Bewegung per Räumungsklage weichen muss. Momentan verhandeln beide Seiten, um einer radikalen Lösung aus dem Weg zu gehen, wie BImA-Sprecher Guido Déus versicherte.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken