Tumulte im Greifswalder Kreistag

70 Gäste protestierten auf der Zuschauertribüne lautstark gegen die NPD-Fraktion

Nach lautstarken Protesten gegen die Anwesenheit von NPD-Abgeordneten musste die Sitzung des Kreistages von Vorpommern-Greifswald am Montag abgebrochen werden.

Greifswald (dpa/nd). Nach dem Abbruch der Kreistagssitzung von Vorpommern-Greifswald hat Kreistagspräsident Michael Sack (CDU) die Tumulte, die zur Räumung der Zuschauerbänke durch die Polizei führten, verurteilt. Die lautstarken Proteste gegen die NPD-Abgeordneten im Sitzungssaal seien eine »schallende Ohrfeige für alle Ehrenämtler« gewesen, sagte Sack am Dienstag. Der Kreistag als demokratisches Gremium habe sich eine Geschäftsordnung gegeben, die auch von Zuschauern zu akzeptieren sei. Proteste gegen die NPD dürften nicht die Sitzung stören. Sack sprach sich für eine parlamentarische Auseinandersetzung mit der NPD aus. Die Kreistagswahl, in deren Folge die NPD in den Kreistag eingezogen war, sei rechtmäßig gewesen. Das müsse von Demokraten akzeptiert werden.

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