Christian Klemm 14.12.2011 / Inland

Schelte für deutsche Flüchtlingspolitik

Videoanhörungen im Asylverfahren rechtswidrig

Asylbewerbern fällt es schwer, über Ereignisse in ihren Heimatländern zu sprechen. Noch schwieriger ist es für sie, dies vor einer Kamera zu tun. Das aber verlangt die Bundesregierung - ohne eindeutige gesetzliche Grundlage, wie sich jetzt herausstellte.

Sie flüchten aus Ländern, in denen Krieg und Armut herrschen, viele von ihnen sind traumatisiert, wurden misshandelt oder verwundet. Die Bundesrepublik kann ihnen - unter bestimmten Voraussetzungen - Schutz gewähren. Doch zunächst müssen Asylbewerber die Gründe, warum sie aus ihrer Heimat geflüchtet sind, in einer persönlichen Anhörung einem Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) darlegen. Seit November vergangenen Jahres führt das BAMF Anhörungen auch per Videokonferenztechnik durch. Bis einschließlich Juli dieses Jahres wurden 140 Flüchtlinge mit der Kamera befragt.

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