Sabine Zimmermann 23.12.2011 / Inland
Gastkommentar

Realität wird ignoriert

In der Weihnachtszeit bekommen vor allem Kinder zu spüren, was es bedeutet, arm zu sein. Wo in vielen Familien Geschenke die Augen der Kleinen glänzen lassen, ist es für Bezieher von Sozialleistungen schwer, ihren Kindern überhaupt etwas zu schenken. Rund 2,5 Millionen Kinder leben in Deutschland in Geringverdienerfamilien. Ihre Eltern beziehen Hartz IV, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Sozialhilfe. Allein 1,65 Millionen unter 15-Jährige leben in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften. In Ostdeutschland ist über jedes vierte Kind (25,2 Prozent) von Hartz-IV-Leistungen abhängig und damit fast doppelt so viele wie im Westen (13,1 Prozent).

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