Die Betreiberfirma Tepco lieferte von Anfang an nur ungenaue und unvollständige Informationen über den Zustand der Meiler und die Gefahren, die von Ihnen ausgehen. Deshalb hatte die japanische Regierung die Kommission eingesetzt, um die nach Tschernobyl größte Katastrophe der zivilen Atomtechnik zu untersuchen.
Der Bericht kritisiert Tepco und die Behörden wegen der inflationären Benutzung des Wortes »unvorhergesehen« im Zusammenhang mit dem Tsunami und der Reaktorkatastrophe. Doch der Betrieb eines Atomkraftwerks verlange von den Behörden gerade das unvorhersehbare vorherzusehen, zitiert die »New York Times« Hatamura. »Selbst wenn es sich hier um ein sehr unwahrscheinliches Phänomen handelt, bedeutet das nicht, dass man es einfach ignorieren kann«, heißt es im Bericht.
Dennoch habe die ursprüngliche Genehmigung der Reaktorblöcke aus den Jahren 1966 bis 1972 nur den 3,1 Meter hohen Tsunami des chilenischen Erdbebens von 1960 zugrunde gelegt, sodass ein Schutz gegen 6 Meter hohe Wellen als ausreichend erachtet wurde. Tatsächlich war der Tsunami mehr als doppelt so hoch, kritisiert der Bericht. Historische Daten über nähergelegene Seebeben hätten auch damals schon höhere Flutwellen erwarten lassen.
Insgesamt, so heißt es in dem am Montag in Tokio veröffentlichten 507-Seiten-Bericht, seien weder Tepco noch die Behörden auf eine Katastrophe dieses Ausmaßes vorbereitet gewesen. Tepco hat dem Bericht zufolge seine Arbeiter nicht ausreichend ausgebildet, um das Unglück zu bewältigen.
Das Atomkraftwerk im Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshu wurde bei dem schweren Erdbeben vom 11. März 2011 stark beschädigt. Nach den ersten Erdstößen wurden die Reaktorblöcke des Atomkraftwerks Fukushima automatisch heruntergefahren. Als sie danach noch von einer 15 Meter hohen Flutwelle eines Tsunami überrollt wurden, fiel mit der Stromversorgung die gesamte Notkühlung aus. Infolgedessen sind die Brennstäbe in den Reaktoren 1 bis 3 vollständig geschmolzen.
Wer und was gibt einem Journalisten das Recht, eine solche Überschrift bezüglich eine großen Naturkatastrophe los zu lassen?
Eben berichten im Deutschlandfunk zwei deutsche Atomtechniker über dieses Erdbeben, daß sie in einer der Reaktorhallen in Fukushima erlebt haben. Und sie standen draußen, als der Ozean verschwand und plötzlich alsTsunami wieder kam.
Übrigens: Offiziell werden die heute Lebenden wohl niemals darüber augeklärt werden, was durch wen verursacht so wohl in Tschernobyl als auch in Fukushima wirklich geschah.
Was wirklich geschah, ist doch ganz klar: Tschernobyl war ein Anschlag der CIA, und den Tsunami, der die Anlage von Fukushima so gründlich überforderte, hat die Solarenergie-Mafia ausgelöst. Oder HAARP. Oder ein Neutrino-Strahl aus dem CERN. Egal: Auf jeden Fall waren es die Bösen, und nur Kopp-Verlag und rotspoon können uns davor bewahren!
Die Bücherliste von diesem Dingsbumsverlag isteine wahre Fundgrube. Nicht schlecht, nicht schlecht syssifuss.
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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