Steffen Schmidt 28.12.2011 / Titel

Totalversagen Fukushima

Bericht zur AKW-Katastrophe zeigt Fehler von Betreiber und Behörden

Neun Monate, nachdem vier Reaktoren des japanischen Atomkraftwerks Fukushima durch ein schweres Erdbeben und einen Tsunami schwer beschädigt wurden, bescheinigt der vorläufige Bericht einer unabhängigen Kommission der Betreiberfirma Tepco und der Atomsicherheitsbehörde NISA mehrfaches Versagen.

Der erste Zwischenbericht einer von der japanischen Regierung eingesetzten Untersuchungskommission zu der AKW-Katastrophe von Fukushima fällt ziemlich vernichtend aus. Hatte der Leiter der Kommission, der pensionierte Technikwissenschaftler Yotaro Hatamura, noch bei Übernahme der Aufgabe gemeint, es gehe darum, Lehren für die übrigen AKW aus der Katastrophe zu ziehen und nicht Schuldige zu finden, so finden sich im Zwischenbericht doch zuerst einmal etliche Schuldige: Das beginnt mit dem Energiekonzern Tepco und geht bis zu den Behörden und ihren Fehlern bei der Evakuierung der gefährdeten Bevölkerung. Die Betreiberfirma Tepco lieferte von Anfang an nur ungenaue und unvollständige Informationen über den Zustand der Meiler und die Gefahren, die von Ihnen ausgehen.

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