Gesa von Leesen 30.12.2011 / Bewegung

Schlecker will verhandeln

Die Drogeriekette fordert Opfer der Belegschaft, um aus den roten Zahlen herauszukommen

Der Drogeriekette Schlecker geht es offensichtlich nicht gut. Hunderte Filialen sind in diesem Jahr geschlossen worden, kurz vor Weihnachten fragte der Handelsriese nun bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di an, ob man nicht einen Sanierungstarifvertrag verhandeln könnte.

In einer Pressemitteilung von Schlecker heißt es, im Rahmen des Restrukturierungsprogrammes »Fit for Future« benötige man »einen aktiven Beitrag der Belegschaft«. Das bedeutet auf gut deutsch: Die Beschäftigten sollen finanzielle Opfer bringen. Von ver.di heißt es dazu, man diskutiere zunächst einmal mit den Betriebsräten und Beschäftigten, wie sie die Lage sehen. Im Januar werde man entscheiden, ob man in Gespräche mit Schlecker eintrete, so ver.di-Sprecher Christoph Schmitz. Unweigerliche Voraussetzung für Verhandlungen sei, dass Schlecker seine Bücher offen legt. Das habe Schlecker bereits grundsätzlich zugesagt. »Uns geht es in jedem Fall um die Zukunft der Beschäftigten«, sagt Stefanie Nutzenberger, im ver.di-Bundesvorstand für den Handel zuständig.

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