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04.01.2012

US-Vorwahlen

Mitt Romney erobert in Iowa hauchdünn Platz 1

Des Moines (dpa) - Bei der ersten Vorwahl der US-Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur hat der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, hauchdünn Platz 1 erobert. Romney erreichte im Bundesstaat Iowa 30 015 Stimmen, nur acht mehr als sein Konkurrent Rick Santorum, wie ein Parteisprecher sagte. Beide kamen damit auf rund 24,5 Prozent. Dies war das knappste Ergebnis, das je bei einer Vorwahl in Iowa erzielt wurde.

Santorum, Ex-Senator aus Pennsylvania, war eigentlich als Außenseiter gehandelt worden, hatte zuletzt aber überraschend aufgeholt und profiliert sich nun als Alternative zum Favouriten Romney. Auf dem dritten Platz landete der Kongressabgeordnete Ron Paul mit 21,5 Prozent. Damit bleibt die Suche nach einem Herausforderer von Präsident Barack Obama bei der Präsidentenwahl im November völlig offen.

Der 64-jährige Romney gilt Umfragen zufolge landesweit als Favorit. Experten halten den langjährigen Manager einer Finanzfirma wegen seiner Wirtschaftskompetenz für den aussichtsreichsten der möglichen Gegner Obamas. Deutlich weniger Stimmen erreichten in Iowa der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich (13 Prozent), der frühere texanische Gouverneur Rick Perry (10 Prozent) und die Kandidatin der Tea-Party-Bewegung, Michele Bachmann (5 Prozent).

Die parteiinterne Vorwahl in dem kleinen Agrarstaat im Mittleren Westen ist zwar der vielbeachtete Auftakt zum Wahljahr 2012 - aber sie hat für das tatsächliche Ergebnis des Rennens eher symbolische Bedeutung. Als Faustregel gilt: Wer in Iowa gewinnt, hat die Kandidatur noch längst nicht in der Tasche. Wer aber schlecht abschneidet, dem droht die finanzielle Unterstützung abzubröckeln.Endgültig entscheiden die Republikaner erst bei ihrem Parteitag Ende August, wer am 6. November gegen Obama ins Rennen geht.

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