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Jebsen und rbb wollen sich einigen

(epd). Der nach Antisemitismus-Vorwürfen gekündigte Radiomoderator Ken Jebsen will den Streit mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) nun doch außergerichtlich beilegen. Der Antrag des Klägers auf Aufhebung des für kommenden Montag vorgesehenen Gütetermins sei am Freitag von der zuständigen Richterin unterzeichnet worden, sagte die Direktorin des Arbeitsgerichts Potsdam, Hilde Fuhrmann, am Freitag. Beide Seiten hätten erklärt, in außergerichtliche Vergleichsverhandlungen einzutreten.

Zuletzt war der ursprünglich für Montag geplante Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Potsdam auf den 16. Januar verschoben worden. Die Anwälte Jebsens halten die Beendigung der Zusammenarbeit mit dem freien Mitarbeiter für rechtswidrig, weil keine Kündigungsgründe vorlägen. Der Vorwurf einer »Nichteinhaltung journalistischer Standards« werde nicht näher erläutert.

Der RBB hatte die Zusammenarbeit mit dem 45-jährigen Moderator beendet, weil dieser sich bei seiner Hörfunksendung »KenFM« auf der Jugendwelle Fritz nicht an Absprachen gehalten haben soll. Der Publizist Henryk M. Broder hatte Jebsen zuvor vorgeworfen, er habe antisemitische Äußerungen getätigt. Der Moderator hatte dies bestritten. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurde Jebsens Sendung am 6. November kurzfristig ausgesetzt. Stattdessen lief vier Stunden lang unkommentiert Musik. Danach gab der RBB zunächst die Weiterführung der Sendung unter Auflagen bekannt, bis es zur endgültigen Trennung von Jebsen kam.

Jebsen hat inzwischen angekündigt, er wolle seine Sendung in Zukunft in »einhundertprozentiger Unabhängigkeit« produzieren. In einem auf YouTube veröffentlichten Spendenaufruf sagte er: »Wir wollen nicht zurück zum RBB. Wir wollen eine Alternative sein.« Er wolle eine Plattform im Internet gründen, auf der Beiträge, Interviews und Kommentare zu hören und sehen sein sollen. Das gespendete Geld solle »ausschließlich in Inhalte« investiert werden.

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5 Kommentare zu diesem Artikel

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  • Berndchen, 14. Jan 2012 06:48

    Beim Lesen des Artikels fiel es mir wie Schuppen

    aus den Haaren: ER ist der neue Bundespräsident!!!
    Neinneinnein, nicht der Ken. Der Henryk natürlich!

    • Permalink

    • Rotspoon, 14. Jan 2012 08:46

      @BERNDCHEN

      Du bist ein verdammter Schwarzseher.

      • Permalink

      • Berndchen, 14. Jan 2012 12:31

        Re: @BERNDCHEN

        Wieso. Vielleicht ein neuer Guillaume ?? Diesmal aber vom Mossad ??!

        • Permalink

    • santi-aleman, 16. Jan 2012 08:56

      Re: Beim Lesen des Artikels fiel es mir wie Schuppen

      Also det kannst unserem demokratisch-unabhängigen Chefzyniker, ähh sorry unserer obermoralischen Instanz, nun wirklich nicht zumuten!! Da muss er ja dann nett und freundlich sein. Det geht nich! Und vielleicht noch einem Moslem die Hand geben. Nee, nee, det geht nich!

      • Permalink

      • Berndchen, 16. Jan 2012 11:44

        Re: Re: Beim Lesen des Artikels fiel es mir wie Schuppen

        Okay dann. Nehmen wir Ken.

        • Permalink

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