New York (dpa/nd). Unter den US-Fluggesellschaften könnte es zu einer neuen Großfusion kommen. Die drittgrößte US-Fluggesellschaft American Airlines wird in US-Medien als Übernahmekandidat gehandelt. Denn nach dem geplanten Neustart stünde die insolvente American Airlines befreit von Schulden und hohen Kosten viel schlanker da.
Es kursieren gleich mehrere Namen möglicher Käufer: Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg brachte US Airways als Interessenten ins Spiel. Nach einem Bericht des »Wall Street Journal« prüfen sowohl der größere Rivale Delta Air Lines als auch der Finanzinvestor TPG ein Übernahmegebot. Es dürfte aber noch Monate dauern, bis tatsächlich eine Offerte auf dem Tisch liege, schrieb die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Personen.
Eine Übernahme durch Delta Air Lines würde allerdings die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Delta und American Airlines gehören zu den Top drei in den USA, nur noch übertroffen von United Continental. Auch US Airways müsste wohl mit einer genaueren Prüfung rechnen. Ein Angebot durch TPG wäre da unverfänglicher. Der Finanzinvestor, der bereits in der Luftfahrt-Branche aktiv war, sei schon auf American Airlines zugegangen, hieß es im »Wall Street Journal«.
US Airways droht auf dem Markt den Anschluss zu verlieren, seitdem mehrere Konkurrenten bereits fusioniert sind. Derartige Zusammenschlüsse bringen Vorteile beim Streckennetz oder auch Kosteneinsparungen.
Aktuelle Ausgabe: 25.05.2012
Investoren klagen gegen Facebook Soziales Netzwerk will offenbar Börse wechseln
Klimaschutz-Hilfe online? Volker Gustedt ist Pressesprecher der Berliner Energieagentur GmbH
Preis: 100,00 €
Preis: 120,00 €
Werbung:
Werbung: