Schwerin (dpa/nd). Zu Jahresbeginn gaben 25 Dörfer in Mecklenburg-Vorpommern ihre Selbstständigkeit auf und schlossen sich anderen an. Im gesamten Vorjahr waren es nur zehn, wie aus Daten des Statistikamtes hervorgeht. Thomas Deiters vom Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern bestätigte den Trend. »Wir erfahren, dass zunehmend kleine Gemeinden Gespräche führen und sich zusammenfinden, weil sie feststellen, dass es mehr Gemeinsames als Trennendes gibt und dass die Aufgabenerfüllung gemeinsam Sinn macht«, sagte er. Wenn dies freiwillig geschieht, begrüße der Städte- und Gemeindetag diese Entwicklung.
Im Land gibt es jetzt noch knapp 800 Gemeinden. Davon haben laut Behörden noch immer 272 weniger als 500 Einwohner.
Aktuelle Ausgabe: 19.05.2012
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