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Obama warnt Iran vor roter Linie

Washington (nd-Bossenz). Während Irans Präsident auf einer Lateinamerika-Tour Rückendeckung für sein Atomprogramm sucht, lässt US-Präsident Barack Obama seine islamisch-schiitischen Widersacher schon mal die Instrumente ahnen. Sollte Teheran - wie angedroht - tatsächlich die Öltransporte im Persischen Golf unterbrechen, wäre damit eine »rote Linie« überschritten, so die Warnung Obamas. Laut »New York Times« ließ er diese über »geheime Kommunikationskanäle« Religionsführer Ayatollah Ali Chamenei zukommen, der als oberster Rechtsgelehrter die höchste staatliche Autorität in dem »Gottesstaat« darstellt.

Mit dieser Verbalattacke aus Washington ist eine neue Runde der Eskalation im Konflikt um das iranische Atomprogramm eingeleitet. Die Lage um die Islamische Republik hatte sich dieser Tage bereits verschärft, als die Europäische Union ein Ölembargo ankündigte.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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