Wer sein Diesel-Auto in diesem Jahr mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten lässt, bekommt einen Zuschuss von 330 Euro vom Staat. Filter zum Nachrüsten gibt es ab 600 Euro, dazu kommen die Einbaukosten. Die Förderung gibt es für Autos, Wohnmobile und leichte Nutzfahrzeuge wie etwa Transporter. Gefüllt ist der Fördertopf mit 30 Millionen Euro. Geld gibt es also für rund 90 000 Nachrüster.
Die Filter verringern den Schadstoffausstoß. Diesel-Fahrer können damit in Städte mit Umweltzonen fahren. Zudem steigt der Wiederverkaufswert nachgerüsteter Fahrzeuge. Schließlich müssen Diesel-Fahrer mit nachgerüstetem Auto auch weniger Steuern zahlen. Für Autos ohne Filter müssen Halter nämlich 1,20 Euro zusätzlich je angefangene 100 Kubikzentimeter an Kfz-Steuer zahlen.
Für das Förderprogramm ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig. Ab 1. Februar 2012 können Diesel-Fahrer auf der Internetseite des BAFA einen Antrag ausfüllen. Die Antragsformulare im Internet unter www.bafa.de. Anschließend muss das Formular ausgedruckt und per Post unterschrieben an die Behörde geschickt werden - inklusive einer Kopie des Fahrzeugscheins. In dem Fahrzeugschein muss bereits der Einbau des Filters vermerkt sein. Das erledigt die zuständige Zulassungsbehörde bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Werkstatt.
Aktuelle Ausgabe: 21.05.2012
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