Schutzlos gegen Grenzkriminalität

Landtagsabgeordneter Maresch glaubt, dass bei der Polizei zu viel gespart wird

Der Bundespolizeioffizier Jürgen Maresch (46) sitzt seit 2009 für die LINKE im Landtag.

nd: Spätestens seit sich Unternehmer aus der Uckermark, deren Firmen durch häufige Diebstähle an den Rand der Pleite gebracht werden, den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) um Hilfe baten, wird viel über Grenzkriminalität geredet. Jahrelang hieß es, dass die Zahl der Straftaten an der Grenze zu Polen abgenommen habe. Was stimmt nun, Herr Maresch?
Maresch: Die Statistik ist das eine. Viele Straftaten sind aber Kontrolldelikte. Wenn die Polizei weniger kontrolliert, dann werden solche Straftaten seltener entdeckt. Ich bin überzeugt, dass es viel mehr Straftaten gibt, als die Statistik ausweist. Wahrscheinlich haben die Straftaten im Vergleich zu früher zugenommen. Sonst würden sich die Bürger ja nicht beschweren. Drogenhandel ist ein klassisches Kontrolldelikt, Autodiebstahl auch.

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