Dresden (dpa/nd). Sachsens SPD ist im Landtag mit einem Aufruf zu friedlichen Protesten gegen den im Februar geplanten Neonaziaufmarsch in Dresden gescheitert. CDU und FDP beharrten darauf, dass sich das Parlament von Blockaden der Demonstrationen distanziert. SPD-Fraktionschef Martin Dulig, LINKE und Grüne zeigten sich tief enttäuscht. Dulig hatte im Vorfeld eindringlich dafür geworben, ein deutliches Signal der Einigkeit auszusenden: »Es muss einen gemeinsamen Kern der Debatte geben, nämlich dass wir gemeinsam den Rechtsextremismus bekämpfen.«
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2012
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