Bern (dpa/nd). Die Schweizer Justiz hat im Zusammenhang mit der Mordserie der Zwickauer Neonazi-Zelle ein Ermittlungsverfahren gegen einen Schweizer eingeleitet. Dabei geht es um die Beschaffung der Mordwaffe. Ein Schweizer Staatsbürger sei wegen des Verdachts festgenommen worden, eine kriminelle Vereinigung unterstützt zu haben, erklärte die Staatsanwaltschaft Berner Oberland am Samstag.
Die Enttarnung des Zwickauer Nazitrios rückt den Kampf gegen rechts wieder in den Mittelpunkt der Debatte. Die Politik erschwert die Arbeit der Initiativen gegen Rechtsextremismus, denn die Projekte haben mit Mittelkürzungen und der Extremismusklausel zu kämpfen. Die Diskussion über ein Verbot der NPD ist in Fahrt - das Verfahren jedoch noch lange nicht in Sicht.
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Die Mordserie von Neonazis wirft weiter Fragen auf. Täglich kommen neue Details ans Licht. Doch vor allem die Arbeit von Polizei und Verfassungsschutz gibt Rätsel auf. Mehr
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