Zeit und Geld

Kommentar von Jörg Meyer

Jahrzehntelang war sie durchsetzbar, die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Die Vollbeschäftigung machte es möglich. Von 48 Wochenarbeitsstunden in sechs Tagen im Jahr 1950 bis zur Fünf-Tage-Woche im Jahr 1956 und der 40-Stunden-Woche ab 1965 war es scheinbar nicht so ein weiter Weg, wie dann zur 35-Stunden-Woche bei den Metallern im Jahr 1995. Die Konkurrenz war härter geworden, die Gewerkschaften schwächer. Spätestens seit dem verlorenen Streik um die 35-Stunden-Woche in Ostdeutschland im Jahr 2003 scheint das Thema Arbeitszeitverkürzung vom Tisch.

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