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Fritz Vahrenholt

Messias der »Klimaskeptiker«

RWE-Manager Fritz Vahrenholt will uns erlösen – von den »Übeln« Klimapolitik und Energiewende

Seit Längerem treibt sich Fritz Vahrenholt in der völlig irrationalen Szene der »Klimaskeptiker« herum. Nun hat der RWE-Mann das Buch »Die Kalte Sonne« vorgelegt. Die von ihm geforderte neue Klimadebatte würde dem RWE-Konzern nutzen – der den Klimawandel enorm forciert und ihn durchaus fortgesetzt bestreiten lässt. Inhaltlich zu bieten hat Vahrenholt nur zweierlei: Verschwörungsparanoia und leicht zu widerlegende Argumente. Doch nicht nur RWE-Boss Jürgen Großmann ist begeistert. Warum?
vahrenholt
Wer steckt hinter der Verschwörung: die Kommunisten oder der Weltklimarat?
Amazon-Kunden, die das in dieser Woche erschienene Buch »Die Kalte Sonne. Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet« erwarben, kauften es besonders oft zusammen mit einem anderen Druckerzeugnis: »Rote Lügen in grünem Gewand: Der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung«. Erschienen ist dieses Meisterwerk in einem rechten Verschwörungstheorie-Verlag. Ein bei Konsumenten der »Kalten Sonne« ebenfalls beliebter Titel heißt »Die Angst der Woche: Warum wir uns vor den falschen Dingen fürchten«.

Die von der Amazon-Datenbank offenbarte Seelenverwandtschaft der drei Bücher dürfte kein Zufall sein. Offensichtlich existiert ein starkes Bedürfnis nach psychischer Entlastung: »Dieses ganze Öko-Gedöns – bleibt mir weg damit, ich habe genug andere Sorgen!« Doch der Klimawandel, die sonstigen Umweltkrisen, die knapper werden Rohstofflager und Schadstoffsenken – sie erfordern, ja erzwingen massive Veränderungen. Eigentlich. Eigentlich kann man das auch wissen.

Die Art, wie wir produzieren, konsumieren, transportieren (und was und wie viel!); wie wir Energie nutzbar machen und nutzen, wie wir Lebensqualität gewinnen, kurz: wie wir leben – all das gehört auf den Prüfstand. Gerade dann, wenn Entwicklungsspielraum für die Länder des globalen Südens bleiben soll. Von Nöten wäre eine Revolution, mit der verglichen Lenins Sturm auf das Winterpalais – mit all seinen welthistorischen Folgen – wie ein Sturm im Wasserglas wirkt.

Stammtische und Chefetagen: Weg mit dem Öko-Gedöns!
Die Reaktionen auf diese enorme Herausforderung sind nicht immer rational: Manche träumen von einem »grünen Kapitalismus«. Sie glauben, wir könnten unseren Rohstoffverbrauch und Schadstoffausstoß auch dann um 80 bis 90 Prozent senken, wenn Profitprinzip und Wachstumszwang fortbestehen.

An Stammtischen und in Chefetagen denkt man eher pragmatisch: Das ginge an die Substanz. Das würde teuer! Also: Abwehrreflexe. Sündenböcke sind da nützlich: Hinter all dem stecken die Kommunisten – das geht immer, auch wenn das »Gespenst des Kommunismus« (Marx) sich längst zur Ruhe gesetzt hat, zumindest in Europa. Oder es ist der vermeintliche Irrationalismus. Natürlich der Irrationalismus der anderen, der »Ökos« halt. Kurzum: Wird schon nicht so schlimm kommen! Warum massive Veränderungen für das Öko-Gedöns?

Gedöns? Die Klimakatastrophe sei »genau so eine Lüge« wie »zuvor schon das ›Waldsterben‹ und das ›Ozonloch‹«, erfahren wir dank »Rote Lügen im grünen Gewand«. Das entspricht zwar nicht den Tatsachen (in keinem der drei Problemfelder!), soll aber eine steile These belegen: Wir befänden uns »auf dem Weg in eine ökosozialistische Diktatur, die jedem einzelnen Menschen vorzuschreiben gedenkt, wie er zu leben und zu arbeiten hat«.

In den USA ist diese Argumentation noch beliebter, um nicht zu sagen Konsens zumindest rechts von der Mitte: Dort werden Umweltschützer mit Wassermelonen verglichen – außen grün, innen rot.

Die neuen »Kommunisten«: Der Weltklimarat IPCC
Was für die Autoren von »Rote Lügen in grünem Gewand« die »Kommunisten« sind, ist für Fritz Vahrenholt und seinen Co-Autoren Sebastian Lüning »der Weltklimarat«. Also das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) – im realen Leben die Crème de la Crème der Klimaforschung.

»Der Weltklimarat irrt«, ja verzerre Daten, schreiben Vahrenholt und Co. »Hat der Weltklimarat noch alles im Griff?«, fragen die beiden, die Macht des IPCC mehr als dezent überschätzend. Schließlich fordern sie: »Die Klimadebatte muss neu geführt werden.«

Das würde, nüchtern betrachtet, insbesondere Vahrenholts Arbeitgeber RWE nutzen – der Riese will seine Kohlekraftwerke, die bereits jetzt zu den größten Klimakillern des Kontinents zählen, ausbauen. Er will Merkels halbherzige Energiewende abbremsen, die für ihn sonst »zu teuer« wird – auch dank Jahrzehnte währender, milliardenschwerer Fehlinvestitionen. Die sich nun rentieren müssen.

Vahrenholts Co-Autor Lüning, ein reichlich unbekannter Geologe, steht übrigens ebenfalls auf der Payroll des Energiekonzerns: Seit 2007 arbeitet er als »Afrika-Experte« bei der RWE-Tochter DEA, zuständig für die Öl- und Gas-Deals des Essener Konzerns. Warum der Afrika- nun plötzlich als Klima-Experte firmiert, bleibt offen.

RWE und die Klimawandelleugner
Der Energie-Konzern gibt sich seit Langem ausgesprochene Mühe, sein angeschlagenes Image grün zu waschen – und diesbezüglich Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf Entscheidungsträger zu nehmen. Mitunter werden gar Korruptionsvorwürfe laut.

Den Klimawandel zu bestreiten ist längst ein Teil der Strategie: Bereits 2006 verkündeten renommierte Anwälte im Namen des Konzerns vor dem Oberlandesgericht Köln, dass der Klimawandel nicht mehr sei als eine »angenommene Gefahr«. Die sei »weder konkret noch gegenwärtig«, sondern vielmehr Produkt »subjektiver Wahrnehmung.«

Dass RWE seine Atom- und seine neueren Kohlekraftwerke gerne als Beitrag zum Klimaschutz anpreist – der ja eigentlich überflüssig sein müsste – soll hier nur am Rande erwähnt werden. Es geht nicht um Widerspruchsfreiheit. Es geht um Propaganda.

Bei der Wahl der Propagandisten ist man nicht allzu wählerisch. So trat am 20. Juni 2011 der skurrile Klimawandelleugner Nicola Scafetta auf einer von RWE initiierten Diskussions-Veranstaltung auf. Der Physiker fühlt sich berufen, auch Texte zu astronomischen, biologischen, wirtschaftswissenschaftlichen, medizinischen, soziologischen und – wenn denn Zeit bleibt – eben zu klimatologischen Themen zu veröffentlichen.

Die »Theorie des menschengemachten Klimawandels« werde mittlerweile von zahlreichen Studien hinterfragt, behauptet der Italo-Amerikaner. Als Beleg für diese These führt er in einem Papier fünf Texte an. Bei dreien indes ist Scafetta selbst alleiniger Verfasser, bei einem weiteren fungiert er als Co-Autor. Das Ein-Mann-Zitierkartell war RWE offenbar nicht peinlich: Die Essener verbreiteten Scafettas Zwölf-Seiten-Text, in dem er den breiten wissenschaftlichen Grundkonsens zum Klimawandel verspottet.

Pseudowissenschaftlicher Nonsens
Scafetta hat auch einen Gastbeitrag für die »Kalte Sonne« verfasst. Das Vahrenholt-Buch ist, trotz allen medialen Getrommels, offenbar noch nicht auf dem Weg zum totalen Bestseller. Drei Tage nach Erscheinen toppt es aber – immerhin und ausgerechnet: – die Amazon-Verkaufsliste in der Kategorie »Naturwissenschaften & Technik«. Und steht auf Platz 18 unter allen bei Amazon verkauften Büchern. Doch die Gesamtliste wird – noch? – angeführt von »Schlank im Schlaf«. Auch ein nettes Versprechen...

Man könnte die zentrale These des Vahrenholt-Buches im Vorübergehen widerlegen – und es dann gut sein lassen. Das Buch »Die Kalte Sonne« geht von einer falschen Prämisse aus, so ließe sich schlicht sagen. Sie lautet: »Entgegen den Prognosen ist die Erderwärmung seit über zehn Jahren zum Stillstand gekommen.«

Stimmt das? Durchaus nicht. Die globale Durchschnittstemperatur sei im letzten Jahr die neunthöchste seit 1880, befand Mitte Januar das Goddard-Institut der NASA. Und, so die Forscher der US-Raumfahrtbehörde: »Dieses Untersuchungsergebnis setzt einen Trend fort, demzufolge neun der zehn wärmsten Jahre in der modernen meteorologischen Aufzeichnung seit dem Jahr 2000 auftraten.«

Die Visualisierung der Messergebnisse der letzten 130 Jahre zeigt eine klar aufsteigende Tendenz – mit Schwankungen, gewiss. Aber steil aufsteigend.

Irrationalismus und Interesse
Prämisse falsch, Schlussfolgerung Nonsens: Können wir es damit gut sein lassen? Leider nicht. Das Kalte-Sonne-Buch erschien in einem als seriös geltenden Verlag (Hoffmann und Campe). Einer der beiden Autoren ist prominent. Weswegen ihm die mediale Resonanz gewiss ist. Vahrenholts Aussagen stehen in Einklang mit subjektiven Bedürfnissen und objektiven Interessen: »Die Klimadebatte muss neu geführt werden« – die scheinbare Schlussfolgerung, sie ist die eigentliche Prämisse des Druckwerks.

Und sie erfreut mindestens einen Konzernchef: Der scheidende RWE-Boss Jürgen Großmann soll das Buch begeistert binnen einer Nacht verschlungen haben. Man glaubt es gerne. Denn seine beiden schreibenden Angestellten sehen uns am Rande einer Klimadiktatur: »Jede energiepolitische Maßnahme steht mittlerweile unter dem Leitmotiv des Klimaschutzes«, beklagen Vahrenholt und Lüning. Die »Wirtschaftlichkeit« bliebe auf der Strecke. Gerade hier dürfte ihr Boss Großmann heftig genickt haben.

Das Klima-Gedöns, der langsame, aber mild beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energie – sie bereiten auch anderen Sorgen. Längst seien die einst als zu hoch empfundenen Arbeitskosten kein Problem mehr am Standort Deutschland, sagte in diesen Tagen Günther Oettinger, seines Zeichens EU-Energiekommissar. Des Christdemokraten jetziges Sorgenkind: Die steigenden Energiekosten, die längst zur Abwanderung von Unternehmen, mithin einer »Deindustrialisierung« führen würden.

Ziel: Eine Diskurs-Verschiebung in der Klima- und Energie-Debatte
Ähnlich argumentieren der Bundesverband der Deutschen Industrie und NRWs Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Für Oettinger ist klar: Beim Strom entscheide der Preis. Beim Kauf von Textilien nehme ja auch niemand Rücksicht auf Kinderarbeit, betont er kalt lächelnd. Also: mehr Markt, mehr Konzerndominanz, mehr Zentralisierung!

Widerspruch aus der Wirtschaft erntete Oettinger nicht. Das Ziel lautet schließlich »weiter Kernenergie und Kohle«. Benannt wird es in einem energiepolitischen Appell, den die Spitzen von BDI, Deutscher Bank und der vier Energie-Oligopolisten unterschrieben haben.

Auch in der Bevölkerung dürfte manches Argument auf fruchtbaren Boden stoßen. Schließlich attackieren Vahrenholt und Co. jene milden, gleichwohl unpopulären Forderungen, zum Schutz des Klimas ein klein bisschen Maß zu Halten bei Fleischkonsum und Flugreisen. Oder vielleicht Spargel vom heimischen (Öko-)Bauern zu kaufen – statt jenen aus Chile, der über den halben Weltball gekarrt werden muss.

Längst würde die Politik im Namen des Klimaschutzes, »über Gesetze und Verordnungen direkt in das Leben der Bürger« eingreifen, behaupten Vahrenholt und sein Mitschreiber. Und das alles auf angeblich falscher, ja verfälschter wissenschaftlicher Grundlage....?

Vahrenholts inhaltliche Nähe zu Verschwörungsparanoikern
All das klingt arg nach »Rote Lügen im grünen Gewand« – Sie erinnern sich: das Buch über die Verschwörung zur Etablierung einer »ökosozialistischen Diktatur«. Ausgetauscht hat Vahrenholt nur die Akteure.

Doch das ist nicht die einzige argumentative Überschneidung, die RWE-Vahrenholt mit Verschwörungsparanoikern aufweist. Egal, was gerade weggeleugnet werden soll (Klimawandel, AIDS, Mondlandung, Holocaust) – es sind immer wiederkehrende Argumentationsmuster zu erkennen:

  • Das jeweilige Phänomen wird als (historische) Tatsache geleugnet – wider einen breiten Konsens in der Wissenschaft.
  • Man definiert sich als gegen einen verlogenen wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Mainstream anschwimmend. Eine freie Diskussion werde unterdrückt.
  • Ein Interesse des Mainstreams kann nicht benannt werden. Alternativ wird den Nicht-Bestreitern unterstellt, sie handelten aus Irrationalismus.
  • Die Leugner legen allerlei un- und pseudowissenschaftliche Reporte vor, halten ebensolche Konferenzen ab.
  • Man suhlt sich gerne in der Opferrolle: Seht her, ich spreche die Wahrheit, werde aber als Dissident verfolgt! Beliebtes rhetorisches Mittel dabei: Der Vergleich mit der Hexenverfolgung oder George Orwells Dystopie »1984«.


Im Sumpf der Klimawandelleugner
Nach Recherchen des Szene-Kenners Peter Hartmann steht Vahrenholt der »klimaskeptischen« Bewegung durchaus nicht fern. Jedenfalls tauche er immer wieder auf deren Events auf, drei mal allein 2011. Unbestritten ist: Vahrenholt war gern gesehener Gast der »Vierten Internationale Energie- und Klimakonferenz«, die am letzten Novemberwochende 2011 in München stattfand.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom wichtigsten Netzwerk der deutschsprachigen Klimawandel-Bestreiter: EIKE – das Kürzel steht für den großspurigen Eigennamen »Europäisches Institut für Klima und Energie«. Natürlich handelt es sich dabei nicht um eine universitäre Einrichtung, sondern um Hobby-»Forscher« mit enormen Sendungsbewusstsein.

Ob Vahrenholt dem Höhepunkt der »Konferenz« bewohnte, ist ungewiss: gemeint ist die wahnhafte Tischrede der Politikerin Vera Lengsfeld. Darin deutete die ehemalige Bundestagsabgeordnete an, dass sie Massenmorde im Namen des Klimaschutzes befürchte. Im Zentrum dieser Pläne: Die Kanzlerin und deren Umweltminister – beides Parteifreunde Lengsfelds...

Der Messias ist wieder da!
Vahrenholt und Co. können sich über einen Mangel an Resonanz nicht wirklich beklagen. Zwar wurde ihr Buch in der »Zeit« und anderen Medien verrissen. Die »Welt«, der »Stern« und »Deutschlandradio Kultur« schwingen sich deutlich auf die Seite von Vahrenholt und Lüning.

Und nicht nur »Bild« bietet dem »renommierten Forscherteam« breiten Raum für ihre Thesen über »die CO2-Lüge« (»Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft!«, »nur Panikmache«). Auch in der »Financial Times Deutschland« darf Vahrenholt sich als Gastautor ausbreiten – überschrieben mit dem Jesus-Zitat »Fürchtet Euch nicht...!«.

Alle mal herhören: Der Messias ist wieder da! Er ist gekommen, uns zu erlösen von allem Bösen. Er ist bereit, sich für uns kreuzigen lassen: »Mir ist wohl bewusst, welche persönlichen Diffamierungen ich mir in nächster Zeit anhören muss«, sagte Vahrenholt im Interview mit dem »Spiegel«.

Die Klimadebatte habe »ja mitunter inquisitorische Züge« (Stichwort: Hexenverfolgung). Vahrenholt weiter: »Ich bin gespannt, welches Wahrheitsministerium jetzt ein Verfahren gegen mich eröffnet« – da ist er, der Bezug auf Orwells »1984«.

Vahrenholt und Nele Neuhaus: Zwillinge im Geiste
Schon glaubt mancher, Vahrenholt wolle den Klima-Sarrazin geben. Doch fungiert »Die Kalte Sonne« eher als nicht-belletristischer Zwilling des Kolportage-Romans »Wer Wind sät«, in dem sich Bestseller-Autorin Nele Neuhaus ebenfalls der angeblichen »Klimalüge« zuwandte und renommierten Klimaforschern vorwarf, sie würden aus »reiner Gier nach Profit und Einfluss« die Welt mit ihren Prognosen in Angst und Schrecken versetzen.

»Wer Wind säht« stand 2010 wochenlang auf Platz eins der »Spiegel«-Bestsellerliste, der »Stern« lobte ihn als »realitätsnahen Ökothriller«. Auch »Die Kalte Sonne« wird ihren Weg in das »Spiegel«-Ranking finden – nicht unter dem Label Belletristik, so wie Neuhaus' deprimierend dummer Krimi. Sondern als »Sachbuch«.

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28 Kommentare zu diesem Artikel

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  • vlun, 10. Feb 2012 17:36

    Bei so viel Sendungsbewusstsein

    das hier zwischen den Zeilen zu lesen ist, könnte man fast annehmen, der "wahre Messias" hieße Meier mit Hausnamen...

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  • Berndchen, 10. Feb 2012 18:16

    Ein "+" und ein "-"

    Das "+": Diesmal werden die 911-Skeptiker immerhin nicht in irgendwelche Verschwörungsparanoia verortet,
    das "-": Sie zitieren sich aber a u c h selbst, Herr Meier...
    Ansonsten halte ich mich da raus. Die Natur macht eh was s i e will. In den geschätzt paar Milliarden Erdenjahren gab es gefühlt mehrere tausend Klimawandel - so what?

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  • Ani-metaber, 10. Feb 2012 18:18

    Re: Bei so viel Sendungsbewusstsein, eine kleine Anmerkung zu den antiökologischen Sarrazinen

    Das wiederum halte ich für unwahrscheinlich, denn es ist durchaus möglich, dass auch Herr Meier schon gelesen hat, welche
    anti-ökologischen Sarrazine
    hier im ND ihre Aversionen gegen Umweltschutz und Umweltbelastung, die meist auch unmittelbar Menschen schädigen, vortragen.
    Solche Aversionen haben sie dann auch gegen Ressourcenschonung, biologischen Landbau, fairen Handel oder eine nicht von großindustriellen Verwertungsinteressen geprägte Produktion haben, und mit einfachen und vereinfachten Blödsinn gestatten sie sich darüber plump zu lästern, einer Analyse bedarf es dafür ja ohnehin nicht.
    Da werden Umweltengagierte gerne zu Spinnern und Umweltorganisationen zu fremdgesteuerten Organisationen erklärt, eine Auseinandersetzung mit ihren Zielen oder Argumentationen gescheut.
    Und natürlich meinen die dann auch noch, dies sei dann „links“, obwohl man da eher raus zu lesen hat, sie können es nicht verkraften, das Umweltkompetenz immer noch eher dem Umfeld einer sich „Die Grünen“ nennenden Partei zugeschrieben wird,
    was ja auch daran liegt, das Teile der konservativ daherkommenden Linken sich nicht anders Gebärden, als polternde CSU-Rechtsaußen in den vergangenen Jahrzehnten.

    Tja, jetzt hab ich gar nichts zu dem Typen vom RWE geschrieben, na dann kann er sich ja freuen, dass er als Vertreter dieser Geldkrake, Wulff und Großmann waren gerade im Gespräch, die mit Geldern, Posten und Vergünstigunen die Parteienlandschaften bindet, nicht dran war.

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  • Ani-metaber, 10. Feb 2012 18:45

    Kurze Erinnerungen als Dreingabe fürs tägliche Umuns des RWE in NRW

    Wind- und Solarenergie brauchen nicht die alten Großkonzerne und damit eben auch nicht das RWE, die inzwischen bedauern, nicht schon längst auch hier den Weg des großen Klotzens gegangen zu sein, der den vielen Kleinen den garaus machen soll.

    Das REW und dic von ihm geschluckten Vorläufer (VEW) sind zwar in NRW schon seit Jahrzehnten in der politischen Landschaftspflege prägend gewesen muss aber seit einiger Zeit Rückschläge verzeichnen - Laurenz Meyer ehem. Generalsekretär von der CDU

    Fast jeder Oberbürgermeister hat so nebenbei seinen Aufsichtsratsposten, und viele Landtagsabgeordnete konnten sich reichhaltigen Zuwendungen erfreuen, wenn sie nur als Gast (noch nicht mal als Redner) den RWE-Veranstaltungen beiwohnten, so ähnlich wie bei der RAG.
    Einer seiner prägendsten Befürworter fand die RWE stets in den „Sozialdemokraten“ Wolfgang Clement, der wohl weiß, dass er sich nicht geändert hat, nun aber das richtige Parteibuch besitzt. Das Herr Großmann von der RWE auch mit dem Bundespräsidenten Wulff in den Schlagzeilen auftauchte, ist vielleicht auch nicht jedem entgangen.

    So ist das RWE in NRW auch im Kampf wiederum gegen jene engagiert, die eine Rekommunalisierung der Stromerzeugung, und eine verteilte Produktion wollen und damit für eine gemeinwirtschaftlich kontrollierte Grundversorgung eintreten und gegen einen unnötigen Mehrbedarf an Leitungsnetzen eintreten.

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  • vlun, 10. Feb 2012 20:41

    Re: Re: Bei so viel Sendungsbewusstsein, eine kleine Anmerkung zu den antiökologischen Sarrazinen

    Wer nicht voll und ganz UNSERER Meinung ist, wird also sofort zu einem "antiökologischen Sarrazin" abgestempelt? Ist ja äußerst interessant. Haben wir irgendwann und irgendwo schon einmal miteinander diskutiert, kennen wir uns oder wie kommen sie zu dieser mehr als abwegigen Einschätzung?

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  • Ani-metaber, 10. Feb 2012 21:07

    Re: Re: Re: Bei so viel Sendungsbewusstsein, eine kleine Anmerkung zu den antiökologischen Sarrazinen

    Ich glaubte nicht, das Meier sich als Messias wähnt, und das wollt ich mitteilen, zu mehr konnte ich auf Sie bezogen doch gar ncht Stellung nehmen.

    Warum wer auch immer sich als „anti-ökologischer Sarrazin“ angesprochen fühlt, liegt nicht in meinen Händen.

    Leider geht es aber in dem Artikel wieder einmal darum, wie das Verfügen über Produktionsmittel und damit Geld, Macht und Einfluss verschaffen kann um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
    Und leider stand die ökologische Bewegung, die gerade in der Atomkraft eine große Gefahr für die Lebensgrundlagen sah, aber auch die Gefahr eines Polizeistaates, leider oft im Gegensatz zu Gewerkschaftern und Vertretern im „linken Spektrum“, die ihren Arbeitsplatz oder ihre Zukunftsvision einer sich ständig grenzenlos ausweitenden Produktion, in Gefahr sahen.
    Betrachtungen dazu, hab ich dem von mir vermuteten Unwillen Meyers, den Messias abgeben zu wollen, lediglich angefügt.

    Von Meinungen zum Klimawandel – gar „Unseren“ - seinen Ursachen oder Nichtursachen, den Bedeutungen der Maßnahmen, die sowohl einem vermehrten Ausstoß schädlicher Emissionen, als auch einer dem Gemeinwohl dienenden Bewältigung von Vorsorgungs- und Produktionsaufgaben dient,
    war ohnehin aus Ihrem Beitrag nichts zu entnehmen, konnte also nicht auf Sie bezogen sein.

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  • Rotspoon, 10. Feb 2012 21:15

    Schön, Sie hier zu treffen @ANI-Metaber

    Wie immer sitzen sie munter plaudernd zwischen allen Stühlen. Jedoch zeigt Ihre (?) Brandmarkung Andersdenkender als anti-ökologische Sarrazine, wie hart Klimagate auch Sie getroffen hat.

    Übrigens: Die vier großen Stromerzeuger haben hart zu geschlagen vor den Küsten . Offshore sind sie unschlagbar die Platzhirsche unter den Windmüllern. Auf Dauer wird sich zeigen, das Öko eine großartige Mogelpackung ist: Wo Öko drauf steht ist die GROSSE Ökonomie drin, knallhart

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  • vlun, 10. Feb 2012 21:23

    Re: Re: Re: Re: Bei so viel Sendungsbewusstsein, eine kleine Anmerkung zu den antiökologischen Sarrazinen

    Na dann is ja gut.
    In der Kürze liegt übrigens manchmal die Würze, ohne sie jetzt noch unnötig ärgern zu wollen.
    Schönen Abend noch.

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  • Ani-metaber, 10. Feb 2012 21:25

    Re:Bon jour Rotspoon, ca va?

    So ist halt der Lauf der Dinge, als das bewusst getragene Loch in der Hose noch ein Protest war, konnte es bald darauf auch käuflich erworben werden,
    und wer erinnert sich nicht gern der 68 Revolte, für den auch bald der „revolutionäre Sportschuh“ für Geld zur Verfügung stand.
    Und im Bundestag gibt es jetzt einen Umweltminister, der behauptet noch radikaler den Ausstieg aus der Kernenergie zu betreiben und erneuerbare Energien zu fördern, als alle seine Vorgänger.

    Aber muss ich deshalb dazu übergehen, aus Protest und zum Zweck der Einsparung von Heizkosten alte Autoreifen in den Heizkessel zu stecken?
    Danach möchte ich mir ja selbst nicht mehr auf die Wiese legen oder vom Pflaumenbaum essen.

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  • Biotop, 10. Feb 2012 22:00

    Re: Ein "+" und ein "-"

    Mit der Folge, dass dabei auch ein Großteil der Biosphäre kaputt ging und bis zu 80% der Arten ausstarben. Nun sind wir Menschen da. Eine Klimakatastrophe von solchen gehabten Ausmaßen wäre dann eine der Menschheit, mit Verschärfung der bereits bestehenden Hungerkatastrophen, Kriegen usw. "So what?"?
    So wie bis Tschernobyl und Fukuschima die Kernenergie ungefährlich war, so ist jetzt eben auch die CO2-produzierende Industrie ungefährlich; solange bis es wieder kracht. Und dann wird es wieder keiner gewesen sein wollen, denn der Krach wird so groß, dass Tschernobyl und Fukushima dagegen verblassen werden.
    Wer sich da raushält, macht sich mitschuldig(obwohl wir letztlich alle mitschuldig sind).

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  • Berndchen, 10. Feb 2012 22:48

    Re: Re: Ein "+" und ein "-"

    Ehrlich!! Ich hab kein Auto, spare redlich Strom, Wasser und andere Ressourcen, schmeiß keine Lebensmittel weg. Und halte mich ansonsten raus. So what.

    • Permalink

  • Rotspoon, 10. Feb 2012 23:19

    Marcus Meier, contenance s'il vous plaît!

    Ihre Reaktion auf den guten Vahrenholt läßt nur eine Diagnose zu: Paranoia, hochgradig.

    So wird man IhnenJENE Verbalinjurien wohl nachsehen, die Sie hier ausbreiten als da sind: Klimaskeptiker, Klimawandelleugner, Ein-Mann-Zitierkartell, Pseudowissenschafflicher Nonsens, Verschwörungsparanoiker, Klimawandel-Bestreiter

    Bösartig, wie Sie nun einmal sind, denunzieren Sie alle jene, die lediglich der These vom menschengemachten Klimawandel, also die Rolle des CO2 als Treibhausgas, nicht anerkennen, den Klimawandel aber für die selbstverständlichste Sache der Welt halten.

    Einfach köstlich ist jedoch Ihre Hommage an den IPCC: "Im realen Leben die Crème de la Crème der Klimaforschung"

    Was die EIKE-Konferenz betrifft, wollen wir gemeinsam hoffen, daß dieser Vahrenholt die Vera Lengsfeld nicht bewohnt, aber dem Kongreß doch beigewohnt hat.

    Übrigens: Der Sturm auf das Winterpalais hat so nicht statt gefunden. Auch war Wladimir Iljitsch Uljanow nicht beteiligt. Da sind Sie einer echten kommunistischen Ente aufgesessen

    Ein guter Rat zu guter letzt: Nehmen Sie das Umschwenken von Welt, Stern und Deutschlandradio Kultur auf die Seite von V. und L. nicht auf die leichte Schulter. Rudern Sie langsam zurück. Es könnte sein, daß Sie in Bälde mit der Sozialistischen Tageszeitung allein auf weiter Flur dem Klimawandel ausgesetzt sind. Ziehen Sie sich warm an!

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  • Biotop, 11. Feb 2012 02:49

    Re: Re:Bon jour Rotspoon, ca va?

    Es ist ja nicht so, dass da irgendwelche überehrgeizige Wissenschaftler oder solche, die vom Großkapital gesponsert worden wären, die Öffentlichkeit überrumpelt hätten. Im Gegenteil war es ein Jahrzehnte langer Prozess, der es schwer hatte und gerade eben von den mächtigsten Energie- und Ölkartellen der Welt bekämpft wurde.
    Er wurde zumindest am Anfang, ebenso wie die Anti-Atomkraft-Bewegung vor allem von "unten" getragen. Inzwischen sind freilich die Energieriesen auf den Zug aufgesprungen, nachdem sie Jahre lang den Anschluss verpasst und das Feld relativ kleinen Produzenten überlassen hatten, die sie nun versuchen, vom Markt zu verdrängen. Das haben sie aber erst gemacht, nachdem sich der Wind der öffentlichen Meinung gedreht hat und sich nun eindeutige und subventionierte Profitmöglichkeiten ergeben.
    Zum Durchbruch der Wahrheit hat nicht irgendein Weltklimarat geführt, sondern schlichtweg die Tatsache, dass der Klimawandel stattfindet und der Zusammenhang von CO2-Emission und Treibhauseffekt nachgewiesen ist und das Engagement Vieler in der Umweltbewegung.
    Bei Allem, was man an der Partei der Grünen vor Allem in den letzten Jahren kritisieren muss, darin besteht ihr historisches Verdienst, das Umweltbewusstsein auf die politische Bühne geholt zu haben, so dass keine Partei daran mehr vorbei kann. Überschätzen wir solche Vahrenholt-Bücher nicht. Sie bedienen zwar die Vorurteile von Stammtischlern, die es immer schwerer haben, sich gegen einen immer breiter werdenden Mainstream durchzusetzen, können diesen aber nicht aufhalten. Insofern ähneln sie wirklich Sarrazin. Guter Vergleich!

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  • OBJZ, 11. Feb 2012 05:52

    Re: Re: Re: Ein "+" und ein "-"

    Wer etwas hautnah von der wirklichen Welt kennt, weiss: "Mit dem Auto kannste ueberhaupt nicht hinfahren wo du wirklich leben solltest oder moechtest!" Lachhaft, die Autoreklame - mit schneidigen Autos "made in Germany" als sie auf einer abseitigen, baumumrankten Landstrasse rasen: Mensch, da ist doch gar nichts los! Oder in USA, wo alle einen Kleinpanzer durch die westliche Wueste rollen sollen - und dann irgendwo im trueben Wetter mit dem Panzer auf einer Autobahn stehen und warten in New Jersey, umringt von Kirchen und McDonalds, um in einen hypotekierstes Reihenhaus heimzufahren. Thoreau, der "gruene" 19. Jahrhundertphilosoph in USA meinte: "Wenn du eine Kuh haelst, dann melkt dich die Kuh!" Heute wuerde er meinen: "Wenn du ein Auto hast, dann faehrt sich das Auto!"

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  • Ani-metaber, 11. Feb 2012 06:16

    Re: Re: Re:Bon jour Rotspoon, ca va?

    Mit dem historischen Verdienst für die Grünen ist es aber so, dass dieser umso geringer ausfiel und sich in der Zeit verringerte, je mehr von der wirklich bunten Clique, der Hausbesetzer, Selbstanbauer, Konsumverzichter, Kriegsgegner und Pazifisten die Partei verließen.

    Mit anderen Worten, die jetzigen "Grünen", sind oft nicht jene Grünen, die als Wegbereiter mit Leib und Seele für ihre Ziele eingetreten sind.

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  • vlun, 11. Feb 2012 11:43

    Re: Marcus Meier, contenance s'il vous plaît!

    Sehr gut gekontert, rotspoon!
    Eine nette neue Wortschöpfung zum Zähneausbeissen wäre doch mal "ökologischer Savonarola" als Kontrapunkt zum "ökologischen Sarrazin", siehe unten. Man stellt doch immer wieder fest, dass die schlichten Gemüter offensichtlich ein ungetrübt-schönes Leben haben, deren Weltbild (vermeintlich) konfliktfrei und in simpelste schwarz-weiß-Kategorien aufzuteilen ist...

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  • vlun, 11. Feb 2012 12:04

    und

    wer möchte, kann sich gern auch noch seinen "antiökologischen Savonarola" zu seinem "antiökologischen Sarrazin" kreieren. Jeder soll bekanntlich nach seiner Fasson selig werden.

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  • Ani-metaber, 11. Feb 2012 12:12

    Re: und

    Eigentore sind keine Konter,
    statt sich in Worterfindungen zu ergehen, sollten die Vorteile erneuerbarer Energien betrachtet werden, die ja eben nicht nur in einem wie auch immer nützlichen oder unnützen verhinderten CO² Ausstoß liegen,
    die Vorteile öffentlichen Personen- und Güterverkehrs gegenüber einer automobilen Gesellschaft, die mittlerweile auch schon China heimsucht, die Landschaft versiegelt und fruchtbare Böden vernichtet usw.

    Auch gerade bei der Windenergie wäre eine gemeinwirtschaftlicher, oder genossenschaftlicher Betrieb ein Feld, das auch für die Betrachtung gesellschaftlicher Verhältnisse von Bedeutung wäre.

    Vom Dosenpfand und den sonstigen Fast-Food-Müllbergen an den Ausfahrten von Bundesstraßen und Autobahnen, als eines der vielen kleinen „Randübel“, bietet sich überall noch ein anderer Ansatz auch zur Umgestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse an, die ursprünglich die grün-ökologische Bewegung in Szene gesetzt hat.

    Dem stand starre Gesinnung allerdings immer schon im Wege, wie das Profitinteresse eben auch.
    Übrigens, Sarrazin kennt fast jeder,den italienischen Säuberer lang nicht.
    Auch hier lässt sich ein Kontererfolg nicht behaupten, zumal auch das aus Spontanität geborene Überraschungsmoment längst nicht mehr gegeben ist.

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  • Rotspoon, 11. Feb 2012 12:19

    Hallo @BIOTOP

    Es sind nicht 80\ der "Arten" ausgestorben. Nicht mal im dicht von Menschen besiedelten Europa. In historischer Zeit verschwanden hier zwei Säugetierarten, der Auerochse und das Wildpferd. Ersterer lebt in allen unseren Hausrindern fort, das zweite in den Pferden. Keijne Vogelart, keine Amphiebienart, kein Fisch ist ist hier ausgestorben. Weltweit sind es ganz wenige und sicher ist jede eine zu viel.
    Es ist weder ein "Großteil" der Biospäre (das ist die Gesamtheit des Lebens unseres Planeten), noch ein größeres Kleinteil derselben kaputt gegangen. Der Mensch könnte dazu einen Beitrag leisten, wenn er in einem WWIII alie seine Atomwaffen verballert. aber ansonsten hat die Biospäre schon des öfteren Mal am Rande des Untergangs gestanden (Impakte!), ist aber immer wieder prächtig auferstanden.
    In beiden Fällen bist Du ein Opfer der großen Angstmache gewisser NGO´s, die interessanter Weise in jörmenie ihren bevorzugten Biotop gefunden haben.

    In diesem tread haben wir aber, marcus meier sei Dank, das KLIMA
    beim Wickel. Das Klima, das wandelt sich ununterbrochen, seit die Erde sich eine Gashülle angeschafft hat. Es gibt Hinweise darauf, daß es sich masnchmal "ganz schnell" ändert. Die Eiszeiten und das, was an Warmzeiten immer dazischen liegt, können den Menschen schon mal zum Bibbern oder Schwitzen bringen, je nach dem. Hier streiten sich die Leute doch nur darum, ob das Kohlendioxyd so gefährlich ist, daß es- wie Du sagt - bald "wieder kracht" oder ab es eine Grundvoraussetzung für des Lebens auf diesem Planeten darstellt, je mehr, desto besser fürs Leben.

    Übrigens: Schon mein Geschichtslerer in der neunten Klasse hat mich gewarnt: Rotspoon, hat er gesagt, streite nicht mit Gkläubigen. Das bringt nichts. Wer hört schon auf seine Lehrer. Aber der Bruno G. war große Klasse

    • Permalink

  • vlun, 11. Feb 2012 12:20

    Re: Re: und

    Haben sie noch nicht bemerkt, dass sie offene Scheunentore einrennen?

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  • Ani-metaber, 11. Feb 2012 12:28

    Re: Re: Re: und

    Bei wem?

    Und noch ein paar Stichworte
    Müllberge, Abfallvermeidung, regionale Produktionskreisläufe, Asbest, PCB, Antibiotika, Massentierhaltung......

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  • Rotspoon, 11. Feb 2012 13:07

    Laß es sein

    Sie merkt es nicht

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  • Biotop, 11. Feb 2012 15:35

    Re: Hallo @BIOTOP

    Wovon reden Sie da eigentlich? "In historischer Zeit"? Historische Zeit ist die Zeit, aus der uns Aufzeichnungen von Menschen vorliegen, alles Andere ist prähistorische Zeit und die begann nicht mit den "Auerochsen und Mammuts". Außerdem sind selbst dann viel mehr Arten ausgestorben, z.B. das Wollnashorn u.v.m., um nur die Großsäuger zu nennen. Ansonsten gab es in prähistorischer Zeit mehrere große Klimawandel, in denen eben z.B. an die 80 % aller Arten ausgestorben sind. Da fragen sie mal nicht Ihren Geschichtslehrer, sondern Ihren Biologielehrer. "rotspoon", wird er sagen, "du musst dich mehr informieren, bevor du dir eine Meinung bildest, ansonsten wirst du zum Gläubigen. Und mit denen sollte man nicht diskutieren, denn sie biegen sich jede Wahrheit zurecht, wie es in ihren Glauben passt." Was Sie da treiben, ist pure Rechthaberei. Es hat keinen Sinn, mit Leuten zu diskutieren, die die Tatsachen einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Zuerst haben sie geleugnet, dass es einen Klimawandel überhaupt gibt. Nun, als die Sprache der Fakten immer klarer wird, geben sie zu, dass es zwar einen Klimawandel gibt, bestreiten aber, dass es einen menschgemachten Beitrag dazu gibt.
    Es sind Rückzugsgefechte.

    • Permalink

  • Rotspoon, 11. Feb 2012 22:04

    Re: Re: Hallo @BIOTOP

    Ich mag keine Leute, die absichtlich falsch verstehen. Ich habe den Zeitabschnitt "historisch" gewählt und das haben Sie auch verstanden. Dieserm Zeitraum wurde gewählt, weil in dieser Zeit "Aussterben" fast immer oder immer bedeutet Vom Menschen VERURSACHT: Über die Ursachen vom Verschwinden von Wollnashorn, Höhlenbär und Co. machen sich Paläo-Zoologen eine Birne, das gdehört hier auch nicht her. Falls Sie ihre 80 % aus der Prähistorie her leiten, so ist das hier absolut fehl am Platze, weil das Verschwinden offensichtlich ohne menschliches Zutun geschah. Dahin zielte mein Wink "Impakte".

    Übrigens: Ich ziehe mir die Hose nicht mit der Kneifzange an. Meine Biologielehrer waren schon in O=rdnung. Sie haben sich den viel-und nichts sagenden Nicknamen Biotop gegen. Rotspoon gehört zufällig zu den 3 fünf Leuten, die dafür gesorgt haben, daß der Begriff Biotopb in der wissenschaftlichen Ökologie durch den Begriff Habitat ersetzt wurden.

    Und nun noch viel Spaß in ihrer weitgehend zerstörten Biosphäre. Hugh

    • Permalink

  • Biotop, 12. Feb 2012 01:11

    Re: Re: Re: Hallo @BIOTOP

    Nein, ich habe Sie nicht falsch verstanden. Sie sagten: "Das Klima, das wandelt sich ununterbrochen, seit die Erde sich eine Gashülle angeschafft hat. Es gibt Hinweise darauf, daß es sich masnchmal 'ganz schnell' ändert." In historischer Zeit hat es sich nicht ganz schnell geändert und in ihistorischer Zeit hat sich die Erde auch keine Gashülle angeschafft. Und von menschgemacht war gar keine Rede. Insofern war mein Einwand, dass in prähistorischer Zeit viel mehr Arten ausgestorben sind, durchaus angebracht.
    Der Begriff Habitat hat das Biotop als Begriff nie ersetzt: "Unter einem Habitat wird in der Biologie ein charakteristischer Wohn- oder Standort verstanden, den eine Art besiedelt. Das Habitat wird unterschieden von einem Biotop mit parzellierter Struktur, also uneinheitlich in den Grundparametern und nicht flächendeckend von der untersuchten Art (Leitspezies) besiedelt."(der Schnelle halber zitiert aus Wikipedia). Bleiben Sie also mal schön auf dem Teppich mit Ihren "wissenschaftlichen Leistungen".
    Im Übrigen zeugt es von schlechtem Stil, dann, wenn man keine Argumente hat, auf seine "Verdienste" zu pochen, um Eindruck zu machen.
    So, und nun werde ich in dieser fruchtlosen "Diskusssion" auch nicht mehr posten.
    Denn: Never feed the trolls.

    • Permalink

  • Rotspoon, 12. Feb 2012 10:02

    Zu guter letzt

    Sehr geehrter @BIOTOP. Sie waren mir mit Ihrem abschließenden Wink auf die nordischen Zwerge eine große Hilfe. Sie haben mich davor bewahrt, Ihnen doch noch zu erklären, warum Hannibal barfuß samt seinen Elefanten über die Alpen trotten konnte wie später Barbarossa auch. Danke!

    • Permalink

  • Rotspoon, 13. Feb 2012 22:05

    Balsam für die CO²-gestreßte Seele

    Zieht Euch warm an, Leute: klimakatastrophe.wordpress.com/2010/02/27/die-klima-launen-der-sonne-von-klaus-eckart-puls-%E2%80%93-diplom-meteorologe/

    • Permalink

  • Ani-metaber, 13. Feb 2012 22:13

    Re: Balsam für die CO²-gestreßte Seele

    Zieht euch warm an?

    Kippt der Golfstrom schon, bricht das Klima zusammen?

    War als Link im ND zu finden:
    www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/10526-fritz-vahrenholt-im-faktencheck
    www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/10538-fritz-vahrenholt-im-faktencheck-2

    Hab aber z,z keine Zeit das zu lesen, bin aber über kritische zusammenfassende Rezensionen stets dankbar.

    • Permalink

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