Griechenland befindet sich am Rande des Staatsbankrotts. Der Ausstieg aus dem Euro droht wie ein Damoklesschwert. Die Regierungsbildung nach den Parlamentswahlen, bei der die Linke stark zulegte, aber auch Rechtsextreme profitierten, war erfolglos. Nun stehen dem Land weitere Neuwahlen bevor. Siehe auch: Dossier Finanzkrise
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Nicht die 100000 Demonstranten haben Griechenlands Volkswirtschaft zerstört, sondern skrupellose Wirtschaftsführer und deren Zocker. Fehlende Einsicht bei denen, die immer noch in Euros schwimmen und das größte Hindernis auf dem Weg aus der Staatspleite sind. Neue Kredite helfen wieder nur denen, die noch nicht entlassen, berentet oder bettelnd auf den Straße sitzen. Die EU, insbesondere wir Deutschen, haben den Griechen die Wettbewerbsfähigkeit mit Einführung des Euros genommen. Ein Land zu knebeln, hat nichts mit Demokratie oder freier Willensentscheidung zu tun, es ist der Fall in die frühkapitalistische Phase der Industrialisierung. Lebensqualität anstelle eines wilden orientierungslosen Wachstums sollte diesem Land sein Selbstwertgefühl zurück geben. Selbstwert anstelle von Mitleid - Drachmen anstelle von Euro.
Zu diesen an den Haaren herbeigezogenen "Argumenten" einfach ein paar Fakten:
Bevölkerungszahl in Gr. ca. 10,7 Mio
Anzahl Beamte ca. 1,2 Mio
Anzahl Angest. i. Ö.D- ca 0,65 Mio
Wenn jetzt, großzügig gerechnet in GR eine Beschäftigungsquote von 50% wäre, dann würde das bedeuten : Von 5,35 Mio Beschäftigten sind 1,85 Mio öffentlicher Dienst oder 35%.
Das wären 14,8 Mio Beamte und öffentliche Angestellte in Deutschland
Natürlich ist das Volk der Hauptverursacher der ganzen Schuldenmisere.
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
Griechisches Parlament entscheidet über Sparprogramm Abstimmung in der Nacht zum Montag erwartet
EU lässt Athen zappeln Finanzminister stellen Griechenland neues Ultimatum bis Mittwoch
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