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22.02.2012

Iran: »Nicht verhandelbar«

Teheran besteht auf seinem Atomprogramm

Teheran (AFP/nd). Iran hat sein Atomprogramm als »nicht verhandelbar« bezeichnet, zugleich aber seine Gesprächsbereitschaft bekräftigt. »Unsere Hauptforderung ist die Anerkennung unseres Rechts, Technologie zu friedlichen Zwecken zu besitzen«, sagte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast am Dienstag mit Blick auf die geplanten Gespräche mit der 5+1-Gruppe. »Wir denken nicht, dass es verhandelbare Fragen bezüglich unserer Atomaktivitäten gibt.«

Am Montag war eine Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Teheran eingetroffen, um nach eigener Aussage offene Fragen zur möglichen militärischen Dimension des Atomprogramms zu klären. Mehmanparast sagte, bei dem zweitägigen Besuch gehe es nicht um Inspektionen der Atomanlagen, sondern »um Gespräche über einen Rahmen zur Fortsetzung des Dialogs« mit der IAEA. Der letzte Besuch einer IAEA-Delegation Ende Januar hatte keine konkreten Fortschritte gebracht.

Die Atomgespräche zwischen Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland waren im Januar 2011 abgebrochen worden. Die EU prüft derzeit die Antwort Irans auf ihr Angebot zur Wiederaufnahme der Gespräche. Grundsätzlich hat Teheran seine Bereitschaft zu erneuten Gesprächen erklärt, zugleich aber den Ton verschärft.

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