Irmtraud Gutschke 01.03.2012 / Literatur
Literatur

Traum, Tod

Dórdís Björnsdottir: »Schlafsonate«

Beinahe schlafwandlerisch nach einem Buch gegriffen, nur weil der Umschlag an William-Morris-Design - und, andersfarbig, an das Tuch erinnert, das momentan so angenehm wärmt? Die Lektüre des Romans »Schlafsonate« von Dórdís Björnsdóttir passt dazu. Die Autorin, geboren 1978 in Reykjavik, zeigt ein freundlich-nachdenkliches, klares Gesicht. Aber sie muss wohl in sehr träumerischer Stimmung gewesen sein, als sie das Buch schrieb. Vielleicht war eine Traurigkeit zu verarbeiten, wollte sie einen Verlust verklären? Wer weiß. Es ist ihr etwas Spannendes gelungen, weil der Geist beim Lesen sich der »Schlafsonate« nicht ergibt, sondern wach bleiben möchte.

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