Hendrik Lasch, Magdeburg 07.03.2012 / Inland

Magdeburger Gericht gibt auf

Turbulente Entwicklung im Prozess um Tod von Oury Jalloh / Nebenklage hält Richter für befangen

Das Landgericht Magdeburg will den Prozess gegen einen Polizisten um den Tod des Flüchtlings Oury Jalloh einstellen. Im Gegenzug beantragte die Anwältin von Jallohs Familie die Auswechslung der gesamten Kammer.

Die Strafkammer, die am Landgericht Magdeburg seit Januar 2011 den Tod von Oury Jalloh aufklären soll, hat resigniert. Das glaubt die Anwältin der Mutter Jallohs, eines Flüchtlings aus Sierra Leone, der vor sieben Jahren in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte. Das Ziel, diesen Vorgang aufzuklären, habe man »aufgegeben«, sagte Gabriele Heinicke gestern in einer Erklärung, mit der sie beantragte, die gesamte Kammer für befangen zu erklären und auszuwechseln. Über ihren Antrag soll erst am 12. März weiter beraten werden.

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