10.03.2012

Mehr als 172 000 Menschen fliehen vor Konflikt in Mali

Dakar (AFP/nd). Wegen der Kämpfe in Mali zwischen der Armee und Tuareg-Rebellen sind nach Angaben der UNO mehr als 172 000 Menschen auf der Flucht. Wie das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) am Donnerstag mitteilte, flohen seit Beginn der Auseinandersetzungen im Januar etwa 90 000 Personen ins Ausland, vor allem in die Nachbarländer Burkina Faso, Mauretanien und Niger. Bei den übrigen Flüchtlingen handelte es sich demnach um Binnenflüchtlinge innerhalb Malis.

Die Nachbarländer und Hilfsorganisationen stellten sich auf eine längere Aufnahme der Flüchtlinge ein und seien dabei, Flüchtlingslager einzurichten, erklärte OCHA in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Viele Flüchtlinge müssten ausgerechnet in solchen Regionen versorgt werden, die ohnehin schon unter der Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone litten.

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