Kontaktmonopol abgeschafft

Zerwürfnisse bei »Mediaspree Versenken!«: Sprecher nach vielen Konflikten geschasst

Im März 2008 übergab Carsten Joost im Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg 15 000 Unterschriften zur Zulassung des Bürgerbegehrens »Spreeufer für alle!«

Sie hatte es mit einem erfolgreichen Bürgerbegehren zeitweise geschafft, dem »Initiativkreis Mediaspree Versenken!« stadtweiten Respekt zu verschaffen: die »AG Spreeufer« dieser Protestbewegung. Doch nun gibt es in ihr Zoff, der an die Grundlagen geht. Am 8. März gaben drei AG-Mitglieder eine »Neustrukturierung« bekannt: Carsten Joost, der durch zahlreiche Medienberichte prominent gewordene langjährige Sprecher, sei »aufgrund systematischer unsachgemäßer sowie intransparenter Kassenführung als Mitglied und Repräsentant der Initiative ›Mediaspree Versenken!‹, beziehungsweise der ›AG Spreeufer‹, nicht mehr tragbar«. Joost habe auch durch sein »Kontaktmonopol« Anfragen zu Führungen und Vorträgen verschwiegen - und Zusagen mitunter von Honorarzahlungen abhängig gemacht. Die Presseerklärung steht im Internet - dort, wo bisher der Auftritt von »Mediaspree Versenken!« zu finden war.

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