Uwe Kraus 20.03.2012 / Inland
Kulturbeitrag

Hollywood am Harz

In Quedlinburg wurden zwischen 1954 und 1990 mehr als 60 Kino- und TV-Produktionen gedreht - ein Verein pflegt das Erbe

Erst am Wochenende lief wieder ein Film im Fernsehen, der teilweise in der historischen Altstadt Quedlinburgs (Sachsen-Anhalt) gedreht wurde, ein »Polizeiruf 110«. In der Stadt am Harz gibt es einen Verein, der alle in der heutigen Welterbestadt gedrehten Filme den Zuschauern wieder zugänglich machen will

Rolf Hoppe und Hans-Jürgen Furcht (r.) bei einer Veranstaltung zum Thema »Filmstadt Quedlinburg«. Hoppe wirkte unter anderem im DEFA-Film »Der lange Ritt zur Schule« mit, der teils in Quedlinburg gedreht wurde.

Hans-Jürgen Furcht gleicht einem wandelnden DEFA-Filmlexikon. Der 64-Jährige wehrt sich jedoch gegen jeden Ostalgie-Vorwurf. Ihm geht es um die Bewahrung von Filmkunst und um die Filmstadt Quedlinburg: Nicht einfach nur eine Filmrolle abspulen, sondern am filmhistorischen Ort sein und sich noch einmal die Hintergründe der Produktion ins Bewusstsein rufen. Als »fachgeprüfter Filmtheaterleiter« weiß Furcht, wovon er redet. Wenn man ihn filmverrückt nennt, dann ehrt ihn das.

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