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Von Nissrine Messaoudi
22.03.2012

Gesetz mit »Ferienlücke«

Kritik an neuer Regelung zur Hortbetreuung von Fünft- und Sechstklässlern

Berlin ist der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen Schritt näher gekommen. Trotzdem wird der Gesetzesentwurf von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), zur Hortbetreuung von Fünft- und Sechstklässlern mehrfach kritisiert. Heute wird das Gesetz erneut im Abgeordnetenhaus debattiert,

Die neue Regelung sieht vor, dass die 9 bis 13 Jahre alten Schüler ohne erneute Bedarfsprüfung von 6 bis 18 Uhr den Schulhort besuchen können. Bisher musste am Ende der vierten Klasse geprüft werden, ob beide Eltern berufstätig sind. Allerdings ist eine Betreuung während der Schulferien nicht vorgesehen. Der Nachweis soll ab dem Schuljahr 2012/2013 für Fünftklässler und ein Jahr später für Sechstklässler abgeschafft werden.

Landeselternausschuss (LEA), die Bildungsgewerkschaft GEW und der Grundschulverband begrüßen die Anpassung zur Ganztagsbetreuung, weisen jedoch auf die entstehende Problematik der »Ferienlücke« hin. Die neue Regelung »ist weit von der Lebenswirklichkeit entfernt«, monierte GEW-Chefin Doreen Siebernik. Berufstätige Eltern hätten keine 90 Urlaubstage im Jahr und stünden somit vor nicht überschaubaren Problemen, so Siebernik. Günter Peiritsch vom LEA bezeichnete die Versorgungslücke als »inkonsequent«.

Senatorin Scheeres geht davon aus, dass rund 7000 Schüler von der neuen Regelung profitieren werden. Derzeit seien 2100 Fünft- und nur 618 Sechstklässler im Hort.

Für die Ausweitung des Angebots wurden sieben Millionen Euro bereit gestellt. Würde man die Ferienzeit zusätzlich abdecken, kämen jährlich 1,4 Millionen Euro hinzu. »Mit zunehmenden Alter wollen die Schüler ihre Ferien ungerne in der Schule verbringen«, so die Senatorin. Berlin biete außerdem diverse Möglichkeiten der Feriengestaltung. »Es gibt Feriencamps, Sportvereine und andere freie Träger, auf die Eltern zurück greifen können«, heißt es im Senat für Bildung.

Im bundesweiten Vergleich gehöre Berlin zur Spitzenklasse. Das Ganztagsangebot in anderen Bundesländern sei mit dem in der Hauptstadt nicht zu vergleichen. Das neue Gesetz bringe Berlin außerdem einen großen Schritt weiter, so die Senatsverwaltung.

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