Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
18.04.2012

Was die Umstellung auf digital bedeutet

Am 30. April um 3 Uhr morgens wird das analoge TV abgeschaltet

Am 30. April um 3 Uhr wird das analoge Fernsehen abgeschaltet, so dass für TV-Zuschauer mit Satellitenschüsseln und Analog-Empfängern der Bildschirm schwarz bleibt. Auch die Verbreitung von analogen Rundfunksignalen per Satellit wird eingestellt.
1
Satellitenschüsseln auf Balkonen in Berlin: Sie müssen nunmehr für den digitalen Fernsehempfang umgerüstet werden.

Die öffentlich-rechtlichen Programme, die Mediengruppe RTL Deutschland sowie die ProSieben Sat.1 Media AG senden nur noch bis zum 30. April analog. Danach kommen die Programme ausschließlich in digitaler Form bei den Parabolantennen an. Andere Privatsender haben ihr analoges Signal bereits eingestellt oder tun das in der nächsten Zeit.

Die digitale Übertragung bietet im Allgemeinen eine bessere Bild- und Tonqualität. Zudem wird für das Übertragen digitaler Fernsehbilder weniger Platz auf den Frequenzen benötigt. Dementsprechend entstehen durch das analoge Abschalten neue Kapazitäten. Auf den freien Frequenzen sollen neue Sender genauso Platz finden wie neue Angebote des hochauflösenden Fernsehens (HDTV).

Digitales Fernsehen und HDTV sind nicht das gleiche. Digitales Fernsehen ist zwar die Voraussetzung für hochauflösendes Fernsehen, die Sender strahlen ihre Programme aber weiter auch in normaler Auflösung aus. HDTV hat den Vorteil, dass die Bilder aus mehr einzelnen Bildpunkten zusammengesetzt sind. Dadurch ergibt sich ein detailgenaueres und entsprechend schärferes Bild mit oft höheren Kontrasten und besseren Farben. Auch der Ton ist besser.

Fast 17 Millionen Haushalte in Deutschland empfangen Satellitenfernsehen, drei Millionen von ihnen nutzten noch bis vor einigen Monaten die analoge Variante und müssen nunmehr ihre Empfangstechnik umstellen.

Wer sich nicht sicher ist, ob er betroffen ist, kann im Ersten, dem ZDF, dem Bayerischen Rundfunk, Sat.1, ProSieben und RTL die Videotextseite 198 aufrufen. Wenn dort der Hinweis erscheint: Bitte stellen Sie auf digitalen Empfang um« - dann muss man aktiv werden! Manche Kabelnetzbetreiber blenden schon seit geraumer Zeit Laufbänder oder Texttafeln mit Hinweisen zur Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens ein.

Was ist zu tun? Für Haushalte, die TV-Programme noch analog mit eigener Satellitenschüssel empfangen, ist in der Regel nur der Austausch des Receivers notwendig, weil nur noch digitale DVB-S-Receiver die erhaltenen Mediadateien entschlüsseln können. Die günstigsten externen Modelle mit einfachen Funktionen gibt es ab 30 Euro.

Neue Flachbildfernseher sind zumeist digital-tauglich und besitzen einen DVB-S- oder einen HD-fähigen DVB-S2-Empfänger.

Die Satellitenschüssel selbst muss nicht ausgetauscht und auch nicht neu ausgerichtet werden. An älteren Antennenschüsseln muss gegebenenfalls der zentrale Signalumsetzer gewechselt werden. An die Stelle des unmodernen LNB (Low Noise Block-Converter) muss ein Universal-LNB installiert werden (Kosten 50 Euro).

Im Falle von Gemeinschaftsanlagen im Mehrfamilienhaus muss neben dem LNB auch der sogenannte Multischalter ausgetauscht werden. Die einzelnen Haushalte müssen zudem gegebenenfalls ihre analogen Receiver gegen digitale Geräte austauschen. Ist die Gemeinschaftssatellitenantenne Eigentum des Vermieters, muss dieser auch für die Umstellung sorgen. Als Instandsetzungsmaßnahme sind diese Kosten nach Information des »MieterMagazins« nicht auf die Mieter umlagefähig.

Ist das Fernsehgerät nicht digital-tauglich, ist für jedes Gerät ein Konverter (Digital-Receiver) erforderlich (Preis ab 25 Euro). Bevor man jedoch sein altes TV-Gerät nachrüstet, sollte man prüfen, ob sich die Investition noch lohnt oder ob es sinnvoller ist, ein neues Gerät zu kaufen. joh/AFP

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken