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19.04.2012
Meine Sicht

Zocken für den Sport

Ralf Hutter über Lotto-Krise und Moral

Jetzt also auch noch eine Lotto-Krise. In der Hauptstadt wird schlicht immer weniger Lotto gespielt, was schlimme soziale Konsequenzen hat. Denn die Lottoeinnahmen gehen nicht nur über die Lotteriesteuer zum Teil in den Landeshaushalt ein, sondern werden zu einem anderen Teil auch für die Wohlfahrtspflege, Jugendeinrichtungen und Sportvereine verwendet.

Wie beim Tabak, Alkohol, und Benzin belegt der Staat auch das Glücksspiel mit hohen Steuern. Der Senat profitiert also umso mehr, je schädlicher, »lasterhafter« sich die Bevölkerung verhält. Die Devise »Rauchen für Afghanistan« wurde bekannt, als für den freundlichen Hilfseinsatz der Bundeswehr am Hindukusch die Tabaksteuer erhöht wurde.

Angebracht wäre auf Berlin bezogen auch: »Zocken für den Sport.« Denn der Landessportbund meldet, dass seine Lotto-Einnahmen von 2002 bis 2011 von jährlich 10,7 auf nur mehr 7,7 Millionen Euro gesunken seien. Wer nun ob des in letzter Zeit vernachlässigten Tabak-, Alkohol- oder Benzinkonsums ein schlechtes Gewissen hat, gleichzeitig aber auch nicht dem Glücksspiel frönen will, könnte dennoch leicht helfen: Einfach einem Sportverein beitreten.

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